Sport vereint Generationen in Speyer

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet Mehrgenerationenprojekt des Judo-Sportvereins Speyer aus und überreicht im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint 20.000 Euro.

Judo-Sportverein Speyer

Sportreferent Henrik Westerberg der Dietmar Hopp Stiftung (4.v.r.) übergibt symbolisch die Spende an den Vorsitzenden des Judo-Sportvereins Speyer, Michael Görgen-Sprau (mit Schild). Foto: Judo-Sportverein Speyer/Klaus Landry.

Der Judo-Sportverein bringt Menschen jeden Alters in Bewegung. Für seine generationenübergreifenden Angebote wurde der Judo-Sportverein Speyer von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint mit 20.000 Euro belohnt. Die Spendenübergabe fand am 11. Dezember im Rahmen eines „Generationen-Spielfestes“ im Judomaxx in Speyer statt.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die Sportprojekte sollen innovativ sein, neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zu Bewegung animieren.

Die symbolische Spendenübergabe fand am 11. Dezember im Judomaxx direkt vor dem „Generationen-Spielfest“ statt. Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, beglückwünschte den Verein zur erfolgreichen Bewerbung: „Der Judo-Sportverein Speyer ist geprägt durch seine spezielle Sportart, anders als bei einem Mehrspartenverein, und dennoch zieht sich die generationenübergreifende Arbeit wie ein roter Faden durch die sportlichen und sozialen Angebote des Gesamtvereins. Die engagierte Arbeit von allen Mitarbeitern kennenzulernen war für uns sehr bereichernd.“

Vereinsvorstand, Senioren, Kinder und Eltern freuten sich gemeinsam über die Spende und ließen keinen Zweifel daran, dass im Judomaxx junge Menschen gemeinsam mit Älteren viel Spaß an Bewegung haben. Etwa 50 Familien nahmen an den Spielstationen teil. Dabei ging es weniger um Sieg als vielmehr um ein Miteinander. „Mir hat besonders gefallen, dass meine Oma und mein Papa mitgemacht haben. Zusammen waren wir richtig gut“, so das Fazit der achtjährigen Jana. Beeindruckt waren die Gäste auch vom ehrenamtlichen Engagement der vielen Jugendlichen, die die Spiele anleiteten, Regeln erklärten, aber auch motivierten und trösteten, wenn es nötig war. „Wir freuen uns, dass viele Senioren unserer Einladung gefolgt sind“, so der Vereinsvorsitzende Michael Görgen-Sprau. „Etliche der Gründungsmitglieder unseres 1959 gegründeten Vereins sind noch aktiv, und auch Reha-Sport bieten wir an. Dank der Spende der Dietmar Hopp Stiftung ist es uns möglich, in Zukunft noch mehr die Gemeinschaft von Jung und Alt zu fördern“.

Senioren können im Judo-Sportverein auf vielfältige Weise aktiv werden: Im Reha-Sport, in verschiedenen Gymnastikangeboten oder auch im Judo für Ältere. Viele Senioren nutzen die Möglichkeit, mit ihren Enkeln gemeinsam bei den „Turntigern“ zu turnen. Für Hochaltrige gibt es eine eigene Demenzsportgruppe, die in Zukunft weiter ausgebaut werden soll. Die Sportvereint-Spende wird zur Erweiterung des Seniorenangebotes genutzt ebenso wie zur Ausbildung von motivierten Übungsleitern.

Die Aktion Sportvereint setzt ein Zeichen und will Ideen aufzeigen, wie sich Sportvereine zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und wie der Austausch von Jung und Alt, mit und ohne Behinderung, verstärkt wird. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Sportvereint spricht explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Dietmar Hopp Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt haben sich 72 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Ideen für Mehrgenerationensport um eine Förderung beworben. Die Übergabe an den Judo-Sportverein Speyer ist die vierte Spendenbekanntgabe seit Beginn der Aktion. Es folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Stifter Dietmar Hopp möchte mit der Aktion Generationen sportlich vereinen: „Eine gute körperliche und mentale Verfassung sowie ein funktionierendes soziales Umfeld wird bedeutsamer, je älter die Menschen werden. Ich erhoffe mir, dass die Aktion Sportvereint Vorbild und Ideenlieferant ist, um Vereinen der Metropolregion zu zeigen, wie Jung und Alt miteinander in Kontakt gebracht werden können und dadurch eine ‘Win-Win Situation‘ schaffen.“

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner
Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571
info@20-sportvereint.de
www.20-sportvereint.de

Über den Judo-Sportverein Speyer

Der Judo-Sportverein Speyer ist mit über 1.300 Mitgliedern der größte Judoverein in Deutschland. Neben Judo als Breiten- und Leistungssport, Karate und Aikido gibt es Bewegungsangebote für Kinder im Vorschulalter, für Senioren, für Menschen mit Behinderungen, für Flüchtlinge, Migranten und weitere Zielgruppen. Seit über 20 Jahren arbeitet der Verein mit einem sozial-integrativen Konzept, das die Persönlichkeitsentwicklung stärkt. Unter dem Motto „Der JSV Speyer – eine familiäre Gemeinschaft“ steht der Verein allen Generationen offen.


 Ob im Judo oder beim Generationenturnen: Alt und Jung bewegen sich gemeinsam. Foto: JSV/Michael Volkert

Ob im Judo oder beim Generationenturnen: Alt und Jung bewegen sich gemeinsam. Foto: JSV/Michael Volkert

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.


www.dietmar-hopp-stiftung.de

www.20-jahre-dietmar-hopp-stiftung.de


Dietmar Hopp Stiftung fördert TG-Biblis mit 20.000 €

Aktion Sportvereint unterstützt Vereine bei generationsübergreifender Arbeit

Die Dietmar Hopp Stiftung hat im Frühjahr 2016 ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert und aus diesem Anlass die Jubiläumsaktion Sportvereint ausgerufen. Die Förderaktion wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und will generationsübergreifende Initiativen fördern. Dazu spendet die Stiftung je 20.000 € an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die ausgezeichneten Sportprojekte sind vorbildlich sowie innovativ und animieren neben Senioren, Kinder und jugendliche Menschen mit und ohne Behinderung zum Mitmachen.

biblis

Freudige Gesichter bei der Spendenübergabe. Peter Mohler, 1. Vorsitzender der TG-Biblis (3.v.l.), nimmt das Förderschild von Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung (4.v.l.), entgegen. Foto: Turngemeinde Biblis 1906 e.V.

Bei der Turngemeinde Biblis zeigt sich dieses Engagement beispielhaft in der Gruppe „Mehrgenerationensport“. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag in der vereinseigenen Jahnturnhalle. Von 9:30 bis 11:30 Uhr üben sich zwischen 12 und 15 Sportler*innen sowohl an traditionellen Turngeräten wie Barren, Schwebebalken und Reck als auch in Gymnastik, Muskelaufbau und Yoga. Die Alterspanne reicht von Babies, die ihre jungen Mütter begleiten über Kinder und Jugendliche bis zu betagten Herren. Valentin Barth, mit 82 Jahren der älteste Turner, hebt hervor, dass er sich durch den regelmäßigen Besuch der Sportstunde nicht nur fit hält, sondern auch in Verbindung mit „den jungen Leuten“ bleibt. Leo Bär (30 Jahre) meint zustimmend: „Hier kann ich mit meinen Geschwistern und meiner Mutter jede Woche Sport machen. Es gibt keine Voraussetzungen und jeder geht dem nach, was ihm gerade passt. Dabei stehen einem Übungsleiter und erfahrene Sportler immer hilfreich zur Seite. In meinem Sportstudium halfen mir die „alten Herren“ mit Rat und Tat über so manche Hürde.“ Der Mehrgenerationensport wird in dieser Form seit über 10 Jahren angeboten. Die sogenannten „Altersturner“ der TG öffneten im Herbst 2005 ihren bis dahin exklusiven Kreis für neue Übungsarten und vor allem neue Mitglieder.

Die großzügige Spende der Dietmar Hopp Stiftung ermöglicht es der TG endlich dringend benötigte Sportgeräte für die Reha Gruppe und die Jugendarbeit anzuschaffen. Darüber hinaus werden die Renovierung des Bodens, der Heizung und der Beleuchtungsanlage der vereinseigenen Jahnturnhalle angegangen.

Anlässlich der offiziellen Spendenübergabe am 3. Dezember 2016 hob Sportreferent Henrik Westerberg von der Dietmar Hopp Stiftung hervor, dass sich der Verein mit seiner generationsübergreifenden Tätigkeit hervorragend präsentiert habe. „Bei der TG Biblis wird nicht erst seit neustem generationsübergreifend gearbeitet, es ist so zu sagen eine Tradition im Verein die wir nun nachhaltig unterstützen. Wir wertschätzen die ausgezeichnete Vereinsarbeit, das großartige Engagement aller Ehrenamtlichen und die gute Vereinsführung“, hieß es weiter in der Begründung der Bewilligung.

Peter Mohler, 1. Vorsitzender der TG-Biblis, bedankte sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für das mit der Spende ausgedrückte Vertrauen. „Mit dieser Summe können wir unsere Arbeit auch im Hinblick auf unsere Anlagen und Ausstattung nachhaltig auf solider Grundlage weiterführen“, sagte Mohler. Und was den integrativen Vereinsgeist angehe, sei schon die Bewerbung bei der Aktion Sportvereint ein gutes Beispiel gewesen. Er dankte in diesem Zusammenhang besonders Hans Dieter Barth und seinem Team für das große Engagement bei dem Zusammentragen der Informationen, der kreativen Gestaltung und besonders der persönlichen Präsentation vor dem Bewertungsgremium der Stiftung.

 

Turngemeinde Biblis

10 Jahre Mehrgenerationensport bei der TG-Biblis wird belohnt. Das gemeinsame Turnen geht weiter! Foto: Turngemeinde Biblis 1906 e.V.

 

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571
info@20-sportvereint.de

 

Über die TG-Biblis

Die Turngemeinde Biblis wurde im Jahre 1906 gegründet. In den Abteilungen Turnen, Handball, Taekwon-Do, Badminton, Wandern, Karneval und Tanzen sind etwa 1200 Mitglieder organisiert. Damit ist die TG der größte Verein in der Gemeinde Biblis. Für den Sportbetrieb verfügt der Verein über eine eigene Turnhalle mit bewirtschaftetem Vereinsheim. Zudem werden die Sportstätten aller Ortsteile genutzt.