Familienverein TV Reisen 1911 e.V. von Dietmar Hopp Stiftung ausgezeichnet

Turnverein aus dem Odenwald überzeugt bei der Aktion „Sportvereint“

Generationenübergreifende Angebote werden mit 20.000 Euro belohnt

Der Familienverein TV Reisen bietet Bewegung für Alt und Jung an. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Der Familienverein TV Reisen bietet Bewegung für Alt und Jung an. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Birkenau-Reisen. Der Turnverein (TV) Reisen 1911 e.V. wird für seine generationenübergreifenden Sportangebote und seine inklusiven Turngruppen mit einer Auszeichnung der Aktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung wertgeschätzt. Der Verein ist damit einer von insgesamt 20 Sportvereinen, die eine Spende in Höhe von 20.000 Euro erhalten. Unter anderem überzeugte das sportliche Miteinander von Alt und Jung auf dem jährlich veranstalteten Vereinssportfest die Jury der Dietmar Hopp Stiftung. Das Motto des Vereins, als Familiensportverein die Bürger zu begeistern und für mehr Bewegung zu gewinnen, zahlte sich aus.

Freude beim Familienverein: Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung übergibt an den 1. Vereinsvorsitzenden Knut Roggatz das Förderschild der Aktion. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Freude beim Familienverein: Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung übergibt an den 1. Vereinsvorsitzenden Knut Roggatz das Förderschild der Aktion. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Die mit der Auszeichnung verbundene Spende wurde am 25. März 2017 von der Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung Katrin Tönshoff im Rahmen einer Mitgliederversammlung symbolisch übergeben. „Um bis ins hohe Alter fit und aktiv zu bleiben sind zwei Dinge unerlässlich: Bewegung und Kontakt. Beides hat der über 100 Jahre alte Verein TV Reisen seit eh und je zu bieten. Wir schätzen die engagierte Arbeit des Vereins, der seine generationenübergreife Arbeit überzeugend dargestellt und sich im Jubiläums-Wettbewerb der Dietmar Hopp Stiftung durchgesetzt hat“, so Katrin Tönshoff. Der Vorstandsvorsitzende Knut Roggatz dankte in seinem Redebeitrag dem Engagement der Stiftung: „Durch Ausschreibungen wie Sportvereint haben Vereine die Chance außergewöhnliche Projekte zu verwirklichen. Das ist auch für uns eine sehr gute Gelegenheit unser Vereinsangebot weiter zu verbessern!“ Die Gäste erlebten in der Südhessenhalle abwechslungsreiche Darbietungen von inklusiven Turngruppen, Tänzerinnen und Handballern. Der anwesende Bürgermeister Helmut Morr überzeugte sich vom umfangreichen Sportangebot und davon, dass die Reisener zusammen halten. Aus den Mitteln der Spende will der Verein in die Außenanlage investieren, die gleichermaßen von Leichtathleten, Turnern aller Generationen, Seniorenhandballern wie auch Faustballern genutzt wird.

Ein wichtiger Kernpunkt der generationenübergreifenden Aktivitäten im Verein ist das jährlich veranstaltete Vereinssportfest. Unterschiedliche Sportabteilungen leisten ihren Beitrag an diesen Tag, an dem Jedermann mit und ohne Vereinsmitgliedschaft zum Mitmachen eingeladen ist. Bei Wanderungen und Mountainbiketouren durch den Odenwald können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der frischen Luft sportlich betätigen. Der Höhepunkt findet auf dem Sportplatz mit Leichtathletikwettkämpfen, einem Bewegungsparcours oder einem Boule-Turnier, welches zwangslos Alters- und Geschlechtergrenzen überwindet, statt. Eine beliebte Neuheit ist das sogenannte Trisports-Turnier, bei dem Abteilungsteams in neuen, vereinsfremden Sportarten wie z.B. Kegeln oder Elefantenfußball gegeneinander antreten. Das gemeinsame Erlebnis steht im Vordergrund. Den stimmungsvollen Abschluss des Tages bildet ein altersübergreifender Hochsprungwettbewerb der Leichtathleten. Im Jahr 2016 folgten erstmals auch Bewohner der örtlichen Flüchtlingsunterkunft der Einladung und machen mit.

Die Tanzgruppe K-Otix zeigte ihr Können. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Gespannt sehen die Reisener der Eröffnung der „alla hopp!“-Anlage im nur drei Kilometer entfernten Mörlenbach entgegen. Das Vereinsangebot dürfte sicher die eine oder andere Übungsstunde bereichern, die man dann kurzerhand unter den freien Himmel verlagert.

„Zum TV Reisen 1911 e.V.“ www.turnverein-reisen.de

 

 

 

 

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner
Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571

info@20-sportvereint.de
www.20-sportvereint.de

 

Über den Turnverein Reisen 1911 e.V.

Im Birkenauer Ortsteil Reisen mit rund 1200 Einwohner hat der Turnverein Reisen rund 950 Mitglieder. Sein Angebotsspektrum vereint alle Generationen, Geschlechter und auch die Herkunft spielt keine Rolle. Begonnen wird mit „Babys in Bewegung“ praktisch mit der Geburt und selbst aktive Mitglieder von über 80 Jahren sind in verschiedenen Gruppen sowohl bei Frauen als bei Männern keine Seltenheit. Der älteste Übungsleiter Albert Wetzel ist inzwischen 79 Jahre alt. Dagegen kann Co-Turn-Abteilungsleiterin Anne Hartmann auch auf die Unterstützung von erst 15-jährigen Helferinnen setzen. Trotz des Breitensportangebotes haben auch die Wettkampfsportler immer wieder für überragende Leistungen gesorgt. Höhepunkt für die Leichtathleten war das Jahr 2006, als in Hannover bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Schüler Yannick Roggatz den Titel holte. Dazu machten Eva Maria Ackermann und Florian Arras den Erfolg des gallischen Leichtathletikdorfes mit den Plätzen 3 und 6 binnen eines Nachmittages perfekt. Stolz kann man ebenfalls darauf sein, die Handballnationalspieler Ralf Heckmann und Jannik Kohlbacher ausgebildet zu haben. Der Empfang für den Europameister Jannik im heimischen Jugendraum im Februar 2016 war ein besonderes Erlebnis. Dennoch liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten auf dem Breitensportangebot. Deshalb nennt der Verein sich „Familiensportverein“. Kontakt: Vorstandsvorsitzender Knut Roggatz, Mumbacher Str. 10, 69488 Birkenau-Reisen, E-Mail: vorstand@turnverein-reisen.de

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608550
F: 06227 8608571
info@dietmar-hopp-stiftung.de
www.dietmar-hopp-stiftung.de

Jubiläumsaktion Sportvereint mobilisiert Generationen

Halbzeit: Dietmar Hopp Stiftung zeichnete 10 von insgesamt 20 Sportprojekten für Alt und Jung aus

Neue Mitgliedschaften, innovative Sportangebote: Positive Resonanz auf die Aktion in der Bevölkerung

Metropolregion Rhein-Neckar. Die Dietmar Hopp Stiftung prämierte im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint bereits 10 Sportprojekte von Vereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Damit ist die Hälfte der je 20.000 Euro-Spenden für insgesamt 20 Vereine übergeben. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Die ausgezeichneten Projekte bieten unterschiedlichen Altersgruppen Bewegung mit Senioren an und laden zum gemeinsamen Austausch von Alt und Jung ein. Die Resonanz auf die zum Teil neu geschaffenen, altersübergreifenden Sportangebote ist positiv.

Die für ihre vorbildliche generationenübergreifende Vereinsarbeit ausgezeichneten Vereine verteilen sich über die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar. Folgende Vereine durften sich bisher freuen: TSG Seckenheim e.V., Kraft-Werk Schwarzach e.V., TG-Biblis e.V., Judo Sportverein Speyer e.V., TSV Buchen e.V., TG 1889 Sandhausen e.V., Turnverein 1880 Käfertal e.V., Turn und Sportverein Altleiningen e.V. 1889, Deutscher Alpenverein Sektion Heidelberg 1869 e.V. und die Freimersheimer Sportvereinigung 1961 e.V. Details über die Übergaben und Vereinsangebote sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de.

Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg zieht Zwischenbilanz: „Die Begeisterung darüber, dass hier ein Umdenken in Richtung Senioren stattfindet, ist merklich übergesprungen. Die Aktion hat den Fokus auf die ältere Generation gelegt. Wir gehen Schritt für Schritt voran, damit es irgendwann selbstverständlich ist, dass verschiedene Altersgruppen miteinander Sport machen, anstatt getrennt voneinander und nacheinander Kurse zu besuchen.“ Er führt aus, dass typische, negative Begleiterscheinungen, die im Alter auftreten können, durch Sport in der Gemeinschaft reduziert werden können. „Ich denke zum Beispiel an soziale Isolation, Übergewicht und Erkrankungen des Bewegungsapparates“, so Henrik Westerberg.

Die ausgezeichneten Sportprojekte und was danach geschah – vier Beispiele

Die Turn- und Sportgemeinschaft Seckenheim e.V. wurde für ihr Mehrgenerationenprojekt „Senioren und Kinder in Bewegung“, kurz Sen-Ki als erster Verein von der Dietmar Hopp Stiftung belohnt. Kern des Sportangebots ist eine Sportstunde, in der eine tänzerische Choreographie von Senioren und Kindern gemeinsam eingeübt wird. Zudem werden die Senioren zum gezielten Muskel- und Krafttraining angeleitet und die Kinder erhalten Zeit zum Toben. Vereinsvorstand Andreas Hänssler: „Die Auszeichnung hatte enorme Wirkung nach außen, nicht nur die Spendenübergabe war sehr gut besucht, sondern seither sind auch die sonst mäßig besetzten Sportausschusssitzungen bei den Mitgliedern wieder beliebt. Der generationenübergreifende Gedanke, den wir mit dem Sen-Ki-Projekt angestoßen haben, wird auch von anderen Abteilungen aufgegriffen.“

Der Verein Kraft-Werk Schwarzach wurde für sein Langhanteltraining prämiert, das Senioren und Jugendlichen gleichermaßen hilft, Kraft und Selbstbewusstsein aufzubauen. Der 1. Vorsitzende und Olympiamedaillengewinner im Gewichtheben Oliver Caruso: „Seit der Spendenübergabe ist die Zahl der Mitglieder weiter gestiegen, von damals gut 700 auf aktuell 880. Wir stellen fest, dass sich in den letzten Wochen überproportional viele Senioren anmelden. Das führen wir auch auf die Sportvereint-Aktion zurück.“

Der Vereinsvorsitzende des Judo-Sportvereins in Speyer, Michael Görgen-Sprau, und die Leiterin der Geschäftsstelle, Gerlinde Görgen, finden folgende Worte für die Auszeichnung ihres Vereins für die gute generationsübergreifende Arbeit: „Wir hatten den Seniorenbereich bereits vor der Aktion Sportvereint im Fokus, das hat sich aber nach der Spendenbekanntgabe noch weiter verstärkt. Einige unserer Übungsleiter erwerben nun auch die Reha-Lizenz und wir planen einen Seniorentag, um auf die Bedürfnisse unserer älteren Mitglieder noch besser eingehen zu können. Seit der Spendenübergabe haben sich viele junge und ältere Vereinsmitglieder kennengelernt und es nehmen mehr Großeltern am Turnen mit ihren Enkelkindern teil. Das werten wir als tollen Erfolg des Miteinanders im Sinne von Sportvereint.“

Das Projekt „Kinder trainieren Großeltern“ wird vom TSV Buchen umgesetzt und war Anlass für die Dietmar Hopp Stiftung, die Arbeit des Vereins mit einer 20.000 Euro-Spende anzuerkennen. Kurt Bonaszewski, Vorsitzender des TSV Buchen, erläutert die gute Resonanz im Nachgang der Aktion: „Natürlich werden wir auch heute noch auf unseren Erfolg bei der Aktion Sportvereint angesprochen und erfahren für unseren Beitrag breite Anerkennung. Das bestätigt uns in unserer Arbeit. Wir denken, wir liegen mit unserer Idee, Senioren und Kinder im Sport zu vereinen, genau richtig. Darauf werden wir weiter unser Hauptaugenmerk legen.“

Von positivem Widerhall unter den eigenen Vereinsmitgliedern, der Bevölkerung und der Presse berichten auch die übrigen sechs ausgezeichneten Vereine. Als Fazit kann gezogen werden, dass ein Stein ins Rollen gebracht wurde und dass es gut und wichtig für Vereine ist, ihr Sportangebot als Mischung für verschiedene Altersgruppen auszurichten. Die erste Auszeichnung für die zweite Hälfte der 20 ausgezeichneten Vereine geht, soviel kann verraten werden, in den Odenwald.

Über die Aktion Sportvereint

Die Jubiläumsaktion Sportvereint setzt ein Zeichen und will Ideen aufzeigen, wie sich Sportvereine zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und wie der Austausch von Jung und Alt, mit und ohne Behinderung, verstärkt wird. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Sportvereint spricht explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Dietmar Hopp Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt hatten sich 72 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Ideen für Mehrgenerationensport um eine Förderung beworben. Die erste Spende wurde am 20. Oktober 2017 bekannt gegeben, es folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet 12 Monate später mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der seit dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Die Liste der prämierten Vereine wird pro Monat um bis zu drei Bekanntgaben ergänzt. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de

www.20-jahre-dietmar-hopp-stiftung.de

Gemeinsam statt einsam: Pfälzer Lauftreff für Jung und Alt wird ausgezeichnet

FSV Freimersheim 1961 e.V. erhält 20.000 Euro im Rahmen der Aktion Sportvereint

Lauftreff bringt Familien und Senioren in Bewegung

Lauftreff in Freimersheim

Der Lauftreff in Freimersheim richtet sich an alle Generationen. Foto: Dietmar Hopp Stiftung

Freimersheim, 20. März 2017. Die Freimersheimer Sportvereinigung (FSV) 1961 e.V. wird für ihren generationenübergreifenden Lauftreff von der Dietmar Hopp Stiftung mit einer Spende ausgezeichnet. Damit gehört sie zu den 20 Sportvereinen, die eine Spende in Höhe von 20.000 Euro im Rahmen der Aktion Sportvereint erhalten. Der Verein geht nun mit seinem offenen Lauftreff für Jedermann & Jedefrau sowie für Kinder und Jugendliche an den Start.

Die Spende wurde am 19. März im Rahmen einer Auftaktveranstaltung auf dem Sportgelände in Freimersheim der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Zahlreiche Mitglieder und Interessierte wohnten dem Event bei. Der 1. Vorsitzende der FSV, Peter Rummel, betonte: „Wir möchten mit unserer Initiative gezielt den Spaß an der sportlichen Betätigung in der Gemeinschaft in den Vordergrund stellen. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Freizeitläufern, und nicht um Leistungssport.“ Besonders stolz sei der Verein darauf, dass die Gründung des Lauftreffs durch die Dietmar Hopp Stiftung gefördert wird, so Rummel.

Auf dem Programm standen neben ausführlichen Informationen zum Lauftreff inklusive einer praktischen Einführung durch Hans-Jürgen Eichberger – ein pfalzweit bekannter Läufer, genannt „Eichi“ – auch die offizielle Übergabe des Förderschildes durch Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung. „Laufen an der frischen Luft ist wahrscheinlich das niederschwelligste Sport, den man anbieten kann. Selbst Kinder und Jugendliche können mitmachen, und eine spezielle Ausrüstung ist auch nicht nötig. Schwerpunkte dieses Sportangebots ist eine gewisse Regelmäßigkeit durch soziale Kontakte und der Austausch mit seinen Nachbarn, Verwandten oder neu Zugezogenen, quasi nebenbei. Das Besondere ist die Aufteilung in Leistungs- und nicht Altersgruppen“, so Henrik Westerberg. Die Pfalz sei bekannt für ihren sozialen Zusammenhalt und ihre innovativen Ideen, die auch ohne großen Aufwand Gutes bewirken. „Wir freuen uns für Freimersheim und werden die Nachhaltigkeit der Initiative verfolgen. Der Ansatz ist sehr vielversprechend.“ Die Veranstaltung wurde durch einen Vortrag von Katrin Kusche, Ernährungsberaterin der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema gesunder Durstlöscher abgerundet.

Der Lauftreff wurde, inspiriert von der Ausschreibung der Dietmar Hopp Stiftung, neu ins Leben gerufen und wird etwa 5 Laufgruppen mit je 10–15 Sportlern umfassen. Bei dem einfachen und niederschwelligen Konzept ohne Zwang treffen sich Läufer aller Altersgruppen zwei- bis dreimal wöchentlich. Neulinge und Anfänger werden von den Lauf-Treff-Leitern besonders eingewiesen. Die unterschiedlichen Laufgruppen absolvieren dann, je nach Leistungsniveau der TeilnehmerInnen, ein unterschiedliches Programm. Daher bietet die FSV verschiedene Gruppen an: für Einsteiger, für Fortgeschrittene sowie für die ganze Familie. Ebenfalls im Programm ist eine Nordic-Walking-Gruppe. Als Übungsleiter stehen hierfür die langjährigen und erfahrenen Läufer Reinhold Salm und Marco Pörner zur Verfügung. Neben dem Laufen sind weitere In- und Outdoor-Aktivitäten, sowie verschiedene Vortragsreihen und gesellige Veranstaltungen geplant. Hier hat sich die Sportvereinigung bereits die Unterstützung von Hans-Jürgen Eichberger sowie der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland eingeholt.

Mit der 20.000 Euro-Spende soll das Lauftreff-Angebot weiter ausgebaut werden. Das Geld wird für Übungsleiter sowie Gesundheitsberater eingesetzt. Als Themen sind Ernährung, Bewegung und orthopädische Vorträge angedacht.

Die Spende an die Reimersheimer Sportvereinigung ist die zweite Sportvereint-Spende, die in die Pfalz ging. Im Februar 2017 wurde der TuS Altleiningen e.V. für sein generationenübergreifendes Angebot ausgezeichnet.

Es freuen sich über die Auszeichnung und den Start des Lauftreffs (v.l.n.r.): Übungsleiter Reinhold Salm und Marco Pörner, 1. FSV-Vorsitzender Peter Rummel, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg. Foto: FSV Freimersheim 1961 e.V.

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

 

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571

info@20-sportvereint.de

www.20-sportvereint.de

 

Über den FSV Freimersheim 1961 e.V.

Die Freimersheimer Sportvereinigung bietet in ihren vier Abteilungen Fußball, Tischtennis, Tennis und Gymnastik rund 650 Mitgliedern eine sportliche Heimat. Für Jung und Alt, Männer und Frauen sowie Kinder und Jugendliche werden in allen Abteilungen zielgerichtete Sportmöglichkeiten angeboten. Die zahlreichen Veranstaltungen des Vereins im Laufe eines Jahres sind bei den Mitgliedern, den  Einwohnern von Freimersheim und den Nachbargemeinden sehr willkommen und beliebte Treffpunkte für Jung und Alt.
„Mehr als nur ein Sportverein“, dieser Slogan wird bei der Freimersheimer Sportvereinigung mit Leben gefüllt.

DAV Sektion Heidelberg für generationenübergreifendes Angebot ausgezeichnet

Heidelberg. Der Deutsche Alpenverein (DAV) Sektion Heidelberg 1869 e.V. erhält als einer von 20 Sportvereinen im Rahmen der Aktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung eine Spende in Höhe von 20.000,- €. Die Sektion wurde für ihr generationenübergreifendes Vereinsangebot für junge und alte Mitglieder ausgewählt.

DAV Heidelberg Kletterhalle

Das Vereinsangebot für jedes Alter in der Ketterhalle sowie gemeinsam in der Natur überzeugt beim Deutschen Alpenverein Sektion Heidelberg. Foto: Deutscher Alpenverein Sektion Heidelberg 1869 e.V./Alexander Seiler

Die Aktivitäten des DAV richten sich seit Jahren an Sportbegeisterte aus allen Altersgruppen. Bei gemeinsamen Bergtouren, Wanderausflügen und Kletterschnupperkursen kommen auch Familien und Senioren miteinander in Bewegung und ins Gespräch. Menschen mit Behinderung werden beim regelmäßigen Sportklettern explizit zum Mitmachen angesprochen. Zahlreiche Angebote werden im Einklang mit der Natur im Freien durchgeführt. Die Bemühungen des DAV, die unterschiedlichen Gruppen bei einem sportlichen Ereignis zusammenzubekommen, wird nun von der Dietmar Hopp Stiftung gewürdigt.

Bei der Feier zur Spendenübergabe am 15. März 2017 in den Vereinsräumen der Sektion Heidelberg des DAV wurde auch der Einsatzzweck der Spende vorgestellt. Mit der Spende soll eine Außenkletteranlage an der Kletterhalle im Harbigweg errichtet werden, damit kletterfreudige DAV-Mitglieder in Heidelberg auch an der frischen Luft trainieren können. Auch bei diesem Vorhaben werden Familien – als eine Form der generationenübergreifenden Zusammenkunft – bedacht. Dr. Ulf Gieseler, 1. Vorsitzender der des DAV Sektion Heidelberg 1869 e.V., würdigte in seiner Dankesrede das große Engagement der Dietmar Hopp Stiftung für Sport und Fitness in der Rhein-Neckar-Region. Die Aktion Sportvereint lobte er als sportliche und integrative Initiative: „Der DAV stellt eine zusammenführende Vereinsplattform dar und bringt Menschen aller Altersgruppen in den verschiedensten Bergsportdisziplinen zusammen. Insbesondere das Projekt der Außenkletteranlage fördert den Sport von Jung und Alt im Vereinsheim und schafft neue Möglichkeiten zur Zusammenkunft, ohne in die Berge fahren zu müssen. Wir wissen von unseren Müttern und Vätern, wie gerne sie sich gemeinsam mit ihren Kindern draußen bewegen. Es ist wunderbar, dass wir nun auch Klettern im Freien in einem geschützten Rahmen anbieten können.“

Henrik Westerberg, Referent Sport der Dietmar Hopp Stiftung, betonte: „Seniorinnen und Senioren besitzen genauso wie jüngere Bergsportler eine beachtliche Fitness. Diese gilt es zu trainieren und dazu werden Bewegungsmöglichkeiten bei jedem Wetter benötigt. Das Angebot der freizeitorientieren Sportmöglichkeiten im DAV Heidelberg richtet sich an alle Zielgruppen, Alt wie Jung.“ Henrik Westerberg übergab Herrn Dr. Gieseler das Förderschild der Dietmar Hopp Stiftung, welches zukünftig die Außenkletterwand schmücken wird.

Der Verein wird nun mit der Planung und Umsetzung des Projektes beginnen. Neben der Spende der Dietmar Hopp Stiftung werden Mitgliedsbeiträge die restlichen Kosten von voraussichtlich insgesamt 55.000 Euro abdecken. Die voraussichtliche Fertigstellung der Kletterwand wird im Frühjahr 2018 sein.

Übergabe DAV Heidelberg

Der DAV-Vorstand der Sektion Heidelberg freut sich über die Auszeichnung. Dr. Ulf Gieseler, 1. Vorsitzender (3.v.l.) nimmt das Förderschild von Sportreferent Henrik Westerberg (4.v.l.) entgegen.

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51

68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571

info@20-sportvereint.de

www.20-sportvereint.de

 

Über den Deutschen Alpenverein Sektion Heidelberg 1869 e.V.

Der Sektion Heidelberg des Deutschen Alpenvereins gehören über 8.000 Mitglieder an. Die Sektion ist damit einer der größten Sportvereine Heidelbergs. 1869 wurde der Alpenverein Heidelberg durch Hermann von Helmholtz gegründet, unmittelbar nach der Konstituierung des Deutschen Alpenvereins, an der Helmholtz ebenfalls beteiligt war.

Die Sektion bietet ein reiches Ausbildungs- und Tourenangebot an. Den Verein unterstützen dabei viele ausgebildete Leiter und zusätzliche erfahrene Organisatoren, die allesamt ehrenamtlich tätig sind.

Aus der Sektion sind eine Reihe herausragender Alpinisten hervorgegangen; stellvertretend sei hier nur Reinhard Karl genannt, der erste Deutsche auf dem Mount Everest. Nichtsdestotrotz ist das Leistungsspektrum weit gefächert, ebenso wie das Angebot für die Bergsteiger, Skitourengeher, Schneeschuhwanderer, Höhlenbegeher oder Wanderer.

Die Sektion betreibt eine umfangreiche Jugendarbeit mit mehreren Gruppen. Ebenso sind Familiengruppen zu erwähnen. Eine Besonderheit stellt aber sicherlich das regelmäßige Klettern für Menschen mit Behinderung dar.

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!‘‘ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.