Sport vereint Generationen in Limburgerhof

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet den Verein Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof aus
Kampfkunstverein erhält im Rahmen der Jubiläumsaktion „Sportvereint“ 20.000 Euro

Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Freude bei allen Generationen im Tatsu-Ryu-Bushido in Limburgerhof. Foto: Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Der Verein Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof überzeugte mit seinem altersgemischten Trainingsangebot „Generationen auf dem Weg der Samurai“ und wurde als einer von 20 Vereinen von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint mit 20.000 Euro belohnt. Die Spendenübergabe fand am 10. September 2017 im Schlösschen im Park Limburgerhof mit sportlichem Programm statt.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die Sportprojekte sollen innovativ sein, neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zur Bewegung animieren.

Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Beim Training des Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V. bewegen sich Jung und Alt gemeinsam. Foto: Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Begleitet von sportlichen Darbietungen wurde die Spende symbolisch vom Sportreferenten der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg an den Vereinsvorstand Christian Wiederanders am 10. September 2017 im Schlösschen im Park Limburgerhof übergeben. Kampfkünstler, Eltern, Kinder und Senioren verfolgten das vielfältige Bühnenprogramm des Tatsu-Ryu-Bushido, bei dem alle Altersklassen ihr Können zeigten. Zahlreiche Besucher probierten sich in den verschiedenen Workshops aus. Hierzu gehörten das Trainieren mit dem Holzschwert, gewaltpräventive Angebote sowie Gesundheitstraining. Henrik Westerberg gratulierte dem Verein zur überzeugenden Vereinsarbeit im Sinne von Sportvereint, also der generationsübergreifenden, gemeinsamen Freude an Bewegung: „Das Projekt ‚Generationen auf dem Weg des Samurais´ geht auf die Bedürfnisse von jungen und älteren Sportlern gleichermaßen ein. Auch Geschlecht und Herkunft spielen keine Rolle bei den Kursangeboten. Der Spaß an der gemeinsamen Bewegung steht im Vordergrund, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.“

Christian Wiederanders begleitet den Verein seit über 26 Jahren, seit seiner Gründung und ist mit Herzblut dabei. Die Spende der Dietmar Hopp Stiftung freut ihn außerordentlich: „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt der Überlegung, wie wir Alt mit Jung in einem Dojo, also an einem Ort, zum miteinander Sport machen motivieren können.“ Am Ende war das Projekt „Generationen auf dem Weg des Samurais“ geboren.

Die Sportvereint-Spende wird zum Anschaffen neuer Trainingsmatten und einem Informationstand zur Erweiterung der Kampfkunst eingesetzt. Ebenfalls können noch Eventausstattung für das jährliche Kampfkunst- und Abenteuerzeltlager angeschafft werden. Denn neben dem Training werden vor allem die zahlreichen Veranstaltungen von allen Generationen gerne besucht.

Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Freude bei allen Generationen im Tatsu-Ryu-Bushido in Limburgerhof. Foto: Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Über den Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Das Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V. betreut insgesamt 235 Mitglieder, von denen 65% unter 16 oder über 60 Jahre alt sind. Neben dem Kursangebot „Tatsu-Ryu-Bushido“, werden Gewaltpräventionskurse wie „Nicht-mit-mir, Schütz dich vor Gewalt“ und „Stop – Bis hier und nicht weiter“ sowie anerkannte Gesundheitskurse bei den Krankenkassen angeboten. Zudem gibt es zahlreiche Veranstaltungen wie Vorführungen, Messebesuche, Zeltlager und Seminare in Hallen und in der freien Natur. Der Verein hat über 25 zertifizierte Übungsleiter, Jugendleiter und Vereinsmanager. Der Verein wurde mit den Qualitätssiegeln „Sport-Pro-Gesundheit“ und „Deutsche Standard Prävention“ ausgezeichnet. Zudem verfügt der Verein über das Gütesiegel „Kinder- und Jugendfreundlicher Sportverein“. Auch der Pfalzpreis zeichnete das vielfältige Programm aus.

 

Was ist Tatsu-Ryu-Bushido

Das Tatsu-Ryu-Bushido verbindet Kampfkunst, Tradition, Lebensphilosophie, Prävention, Gesundheit und ist ein Breitensport für alle Generationen. Das „Tatsu-Ryu-Bushido“ basiert insbesondere auf den Überlieferungen der Schwertkampfkunst „Niten-Ichi-Ryu“ („Zwei-Himmel Schule“) von dem wohl berühmtesten Schwertkämpfer „Miyamoto Musashi“ (1584? – 1645) und seiner Lehre der fünf Elemente des „Gorin-No-Sho“ (Erde, Wasser, Feuer, Wind und Leere), sowie Aspekten der „Koryu-Bujutsu“ (traditionelle Kriegskünste) der Samurai des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Das Angebot findet in Limburgerhof viermal die Woche für insgesamt sieben Stunden statt. Im traditionellen Kampfkunsttraining des Tatsu-Ryu-Bushido wird zunächst traditionell angegrüßt und sich dann mit durchschnittlich 15 Senioren und Kindern mit gymnastischen Übungen oder einem Spiel aufgewärmt. Nach dem Aufwärmen wird nach Gürtelgrad, in der Kampfkunst übliche Einteilung der Leistungsstufen, in Gruppen unterteilt die dann verschiedene Übungen mit und ohne traditionelle Holzwaffen machen. Ein Teil des Trainings sind gemeinsame Katas, in denen verschiedene Stellungen, Schläge und Blocks aneinandergereiht und als Ablauf geübt werden. Zum Abschluss eines Trainings wird gemeinsam abgegrüßt und die Kinder werden oft mit einem Spiel zum Abschluss belohnt. Hier schließen sich auch immer wieder gerne die Erwachsenen und Senioren an.

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

 

Dietmar Hopp Stiftung
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608550
F: 06227 8608571

info@dietmar-hopp-stiftung.de

www.dietmar-hopp-stiftung.de

 

Sportvereint in Ludwigshafen – Kinder, Jugendliche und Senioren schwimmen gemeinsam

Ludwigshafener Schwimmverein

Auch der Schülertriathlon ist sehr beliebt. Foto: LSV 07 e.V.

Ludwigshafen, 4. September 2017. Die Dietmar Hopp Stiftung zeichnet den Ludwigshafener Schwimmverein 07 für seine generationsübergreifende Vereinsarbeit aus: Sportler aus allen Altersgruppen schwimmen miteinander, spielen Tischtennis oder üben Yoga. Die Auszeichnung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint ist mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro verbunden und wurde am 2. September 2017 übergeben. Das naturbelassende Vereinsgelände am Willersinnweiher soll mit dem Spendengeld noch barrierefreier gestaltet werden. Weiterhin soll die Errichtung eines Mehrgenerationensportplatzes das Bewegungsangebot erweitern.

Ludwigshafener Schwimmverein

Das naturbelassende Vereinsgelände am Willersinnweiher soll noch barrierefreier gestaltet werden. Foto: LSV 07 e.V.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, die durch ihr Engagement für Menschen in allen Altersgruppen auffallen. Die ausgezeichneten Sportprojekte sollen innovativ sein, neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zur Bewegung animieren.

Die Spende wurde von Sportreferent Henrik Westerberg symbolisch an den Vereinsvorsitzenden Frank Fischer des Ludwigshafener Schwimmvereins 07 (LSV 07) übergeben. Henrik Westerberg überzeugte sich am naturnahen Weiher, auf dem das sportliche Vereinsleben stattfindet, von den gemeinsamen Angeboten für die verschiedenen Generationen: „Das Besondere ist hier die Nähe zur Natur und die Einfachheit in der Senioren und Kinder miteinander Sport machen. Wir sind überzeugt davon, dass ein gutes Angebot von selbst Zulauf bekommt und keine weitere Bewerbung benötigt. Der LSV ist vorbildlich in seiner gesellschaftlichen Rolle.“ Für die Spendenübergabe wurde ein festliches Rednerprogramm sowie die Ausrichtung des 9. Schülertriathlons geboten. Zahlreiche Sportler und Vereinsmitglieder wohnten dem Fest bei.

Ludwigshafener Schwimmverein

Das Sportangebot des LSV 07 ist vielfältig und für alle Altersstufen offen: neben Schiwmmen, Wasserball und Triathlon erfreut sich Tischtennis und Gymnastik großem Zulauf. Foto: LSV 07 e.V.

Neben zahlreichen unterjährigen Schwimmfesten messen sich die Generationen beim LSV 07 auch in Tischtennisturnieren miteinander. Der Monat März ist dem Sport in der Familie gewidmet. Die Angebote sind vielfältig und werden von den Vereinsmitgliedern aller Altersstufen genutzt: es gibt Beachvolleyball, Boule, Basketball, Kanupolo, Wasserball, Triathlon oder Gymnastik. Der Vorstand des LSV

07 möchte zukünftig das Gymnastik-Angebot deutlich erweitern, da es regelmäßig ausgebucht ist. „Die Menschen werden erfreulicherweise immer älter, bleiben länger gesund und können sich aufgrund der Vielfalt unserer Angebote auch weiterhin fit halten“, berichtet Frank Fischer, Vorstand des LSV 07. „Aufgrund der stark wachsenden Mitgliederzahl von derzeit knapp 2.300, davon sind rund 20 Prozent über 60 Jahre alt, müssen wir unser Angebot noch weiter ausbauen.“ Frank Fischer betont, dass sich die Vereinsmitglieder über die Auszeichnung freuen: „Wir fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt, für alle Vereinsmitglieder die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, damit sie sich auf dem Vereinsgelände wohl fühlen und – so lange es geht – Sport treiben können.“

Ludwogshafener Schwimmverein

Der Bereich Gymnastik erfreut sich großem Zulauf. Foto: LSV 07 e.V.

Mit der Spende soll zum einen die Barrierefreiheit auf dem Vereinsgelände erhöht werden. Dazu gehören der Umbau der Umkleidekabinen sowie der Wassereinstieg am Strand. Zum anderen soll das Sportangebot um einen Mehrgenerationensportplatz erweitert werden, der den Mitgliedern zwischen 1–96 Jahren zur Verfügung steht. Der Sportplatz komplettiert das Angebot für alle Generationen um eine Möglichkeit, ohne Termin und Plan miteinander zu trainieren.

Über den Ludwigshafener Schwimmverein 07 e.V.

Der Ludwigshafener Schwimmverein 07 e.V. wurde 1907 gegründet und hat derzeit knapp 2.300 Mitglieder. Das sportliche Angebot wurde in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Schmuckstück des Vereins ist das Gelände am Willersinnweiher, das sich großer Beliebtheit erfreut. Neben Ganzjahresaktivitäten im Schwimmen, Triathlon und Gymnastik finden auf dem Gelände zwischen Mai und Oktober zahlreiche Aktivitäten statt, zum Beispiel ein dreitägiges Zeltlager für Jugendliche, ein Schülertriathlon, die Südwestdeutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen sowie ein Prellball-, Boule- und Tischtennisturnier.

Webseite des Ludwigshafener Schwimmvereins 07:http://lsv07.info/

Ludwigshafener Schwimmverein

Die Sportvereint-Auszeichnung wurde von Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg (r.) an den Vereinsvorsitzenden Frank Fischer übergeben (l.) Foto: Foto: LSV 07 e.V.

Kurzprofil Sportvereint

 Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

 Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de