Sport vereint Generationen in Limburgerhof

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet den Verein Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof aus
Kampfkunstverein erhält im Rahmen der Jubiläumsaktion „Sportvereint“ 20.000 Euro

Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Freude bei allen Generationen im Tatsu-Ryu-Bushido in Limburgerhof. Foto: Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Der Verein Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof überzeugte mit seinem altersgemischten Trainingsangebot „Generationen auf dem Weg der Samurai“ und wurde als einer von 20 Vereinen von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint mit 20.000 Euro belohnt. Die Spendenübergabe fand am 10. September 2017 im Schlösschen im Park Limburgerhof mit sportlichem Programm statt.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die Sportprojekte sollen innovativ sein, neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zur Bewegung animieren.

Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Beim Training des Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V. bewegen sich Jung und Alt gemeinsam. Foto: Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Begleitet von sportlichen Darbietungen wurde die Spende symbolisch vom Sportreferenten der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg an den Vereinsvorstand Christian Wiederanders am 10. September 2017 im Schlösschen im Park Limburgerhof übergeben. Kampfkünstler, Eltern, Kinder und Senioren verfolgten das vielfältige Bühnenprogramm des Tatsu-Ryu-Bushido, bei dem alle Altersklassen ihr Können zeigten. Zahlreiche Besucher probierten sich in den verschiedenen Workshops aus. Hierzu gehörten das Trainieren mit dem Holzschwert, gewaltpräventive Angebote sowie Gesundheitstraining. Henrik Westerberg gratulierte dem Verein zur überzeugenden Vereinsarbeit im Sinne von Sportvereint, also der generationsübergreifenden, gemeinsamen Freude an Bewegung: „Das Projekt ‚Generationen auf dem Weg des Samurais´ geht auf die Bedürfnisse von jungen und älteren Sportlern gleichermaßen ein. Auch Geschlecht und Herkunft spielen keine Rolle bei den Kursangeboten. Der Spaß an der gemeinsamen Bewegung steht im Vordergrund, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.“

Christian Wiederanders begleitet den Verein seit über 26 Jahren, seit seiner Gründung und ist mit Herzblut dabei. Die Spende der Dietmar Hopp Stiftung freut ihn außerordentlich: „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt der Überlegung, wie wir Alt mit Jung in einem Dojo, also an einem Ort, zum miteinander Sport machen motivieren können.“ Am Ende war das Projekt „Generationen auf dem Weg des Samurais“ geboren.

Die Sportvereint-Spende wird zum Anschaffen neuer Trainingsmatten und einem Informationstand zur Erweiterung der Kampfkunst eingesetzt. Ebenfalls können noch Eventausstattung für das jährliche Kampfkunst- und Abenteuerzeltlager angeschafft werden. Denn neben dem Training werden vor allem die zahlreichen Veranstaltungen von allen Generationen gerne besucht.

Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Freude bei allen Generationen im Tatsu-Ryu-Bushido in Limburgerhof. Foto: Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Über den Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V.

Das Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V. betreut insgesamt 235 Mitglieder, von denen 65% unter 16 oder über 60 Jahre alt sind. Neben dem Kursangebot „Tatsu-Ryu-Bushido“, werden Gewaltpräventionskurse wie „Nicht-mit-mir, Schütz dich vor Gewalt“ und „Stop – Bis hier und nicht weiter“ sowie anerkannte Gesundheitskurse bei den Krankenkassen angeboten. Zudem gibt es zahlreiche Veranstaltungen wie Vorführungen, Messebesuche, Zeltlager und Seminare in Hallen und in der freien Natur. Der Verein hat über 25 zertifizierte Übungsleiter, Jugendleiter und Vereinsmanager. Der Verein wurde mit den Qualitätssiegeln „Sport-Pro-Gesundheit“ und „Deutsche Standard Prävention“ ausgezeichnet. Zudem verfügt der Verein über das Gütesiegel „Kinder- und Jugendfreundlicher Sportverein“. Auch der Pfalzpreis zeichnete das vielfältige Programm aus.

 

Was ist Tatsu-Ryu-Bushido

Das Tatsu-Ryu-Bushido verbindet Kampfkunst, Tradition, Lebensphilosophie, Prävention, Gesundheit und ist ein Breitensport für alle Generationen. Das „Tatsu-Ryu-Bushido“ basiert insbesondere auf den Überlieferungen der Schwertkampfkunst „Niten-Ichi-Ryu“ („Zwei-Himmel Schule“) von dem wohl berühmtesten Schwertkämpfer „Miyamoto Musashi“ (1584? – 1645) und seiner Lehre der fünf Elemente des „Gorin-No-Sho“ (Erde, Wasser, Feuer, Wind und Leere), sowie Aspekten der „Koryu-Bujutsu“ (traditionelle Kriegskünste) der Samurai des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Das Angebot findet in Limburgerhof viermal die Woche für insgesamt sieben Stunden statt. Im traditionellen Kampfkunsttraining des Tatsu-Ryu-Bushido wird zunächst traditionell angegrüßt und sich dann mit durchschnittlich 15 Senioren und Kindern mit gymnastischen Übungen oder einem Spiel aufgewärmt. Nach dem Aufwärmen wird nach Gürtelgrad, in der Kampfkunst übliche Einteilung der Leistungsstufen, in Gruppen unterteilt die dann verschiedene Übungen mit und ohne traditionelle Holzwaffen machen. Ein Teil des Trainings sind gemeinsame Katas, in denen verschiedene Stellungen, Schläge und Blocks aneinandergereiht und als Ablauf geübt werden. Zum Abschluss eines Trainings wird gemeinsam abgegrüßt und die Kinder werden oft mit einem Spiel zum Abschluss belohnt. Hier schließen sich auch immer wieder gerne die Erwachsenen und Senioren an.

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

 

Dietmar Hopp Stiftung
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608550
F: 06227 8608571

info@dietmar-hopp-stiftung.de

www.dietmar-hopp-stiftung.de

 

Sportvereint in Ludwigshafen – Kinder, Jugendliche und Senioren schwimmen gemeinsam

Ludwigshafener Schwimmverein

Auch der Schülertriathlon ist sehr beliebt. Foto: LSV 07 e.V.

Ludwigshafen, 4. September 2017. Die Dietmar Hopp Stiftung zeichnet den Ludwigshafener Schwimmverein 07 für seine generationsübergreifende Vereinsarbeit aus: Sportler aus allen Altersgruppen schwimmen miteinander, spielen Tischtennis oder üben Yoga. Die Auszeichnung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint ist mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro verbunden und wurde am 2. September 2017 übergeben. Das naturbelassende Vereinsgelände am Willersinnweiher soll mit dem Spendengeld noch barrierefreier gestaltet werden. Weiterhin soll die Errichtung eines Mehrgenerationensportplatzes das Bewegungsangebot erweitern.

Ludwigshafener Schwimmverein

Das naturbelassende Vereinsgelände am Willersinnweiher soll noch barrierefreier gestaltet werden. Foto: LSV 07 e.V.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, die durch ihr Engagement für Menschen in allen Altersgruppen auffallen. Die ausgezeichneten Sportprojekte sollen innovativ sein, neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zur Bewegung animieren.

Die Spende wurde von Sportreferent Henrik Westerberg symbolisch an den Vereinsvorsitzenden Frank Fischer des Ludwigshafener Schwimmvereins 07 (LSV 07) übergeben. Henrik Westerberg überzeugte sich am naturnahen Weiher, auf dem das sportliche Vereinsleben stattfindet, von den gemeinsamen Angeboten für die verschiedenen Generationen: „Das Besondere ist hier die Nähe zur Natur und die Einfachheit in der Senioren und Kinder miteinander Sport machen. Wir sind überzeugt davon, dass ein gutes Angebot von selbst Zulauf bekommt und keine weitere Bewerbung benötigt. Der LSV ist vorbildlich in seiner gesellschaftlichen Rolle.“ Für die Spendenübergabe wurde ein festliches Rednerprogramm sowie die Ausrichtung des 9. Schülertriathlons geboten. Zahlreiche Sportler und Vereinsmitglieder wohnten dem Fest bei.

Ludwigshafener Schwimmverein

Das Sportangebot des LSV 07 ist vielfältig und für alle Altersstufen offen: neben Schiwmmen, Wasserball und Triathlon erfreut sich Tischtennis und Gymnastik großem Zulauf. Foto: LSV 07 e.V.

Neben zahlreichen unterjährigen Schwimmfesten messen sich die Generationen beim LSV 07 auch in Tischtennisturnieren miteinander. Der Monat März ist dem Sport in der Familie gewidmet. Die Angebote sind vielfältig und werden von den Vereinsmitgliedern aller Altersstufen genutzt: es gibt Beachvolleyball, Boule, Basketball, Kanupolo, Wasserball, Triathlon oder Gymnastik. Der Vorstand des LSV

07 möchte zukünftig das Gymnastik-Angebot deutlich erweitern, da es regelmäßig ausgebucht ist. „Die Menschen werden erfreulicherweise immer älter, bleiben länger gesund und können sich aufgrund der Vielfalt unserer Angebote auch weiterhin fit halten“, berichtet Frank Fischer, Vorstand des LSV 07. „Aufgrund der stark wachsenden Mitgliederzahl von derzeit knapp 2.300, davon sind rund 20 Prozent über 60 Jahre alt, müssen wir unser Angebot noch weiter ausbauen.“ Frank Fischer betont, dass sich die Vereinsmitglieder über die Auszeichnung freuen: „Wir fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt, für alle Vereinsmitglieder die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, damit sie sich auf dem Vereinsgelände wohl fühlen und – so lange es geht – Sport treiben können.“

Ludwogshafener Schwimmverein

Der Bereich Gymnastik erfreut sich großem Zulauf. Foto: LSV 07 e.V.

Mit der Spende soll zum einen die Barrierefreiheit auf dem Vereinsgelände erhöht werden. Dazu gehören der Umbau der Umkleidekabinen sowie der Wassereinstieg am Strand. Zum anderen soll das Sportangebot um einen Mehrgenerationensportplatz erweitert werden, der den Mitgliedern zwischen 1–96 Jahren zur Verfügung steht. Der Sportplatz komplettiert das Angebot für alle Generationen um eine Möglichkeit, ohne Termin und Plan miteinander zu trainieren.

Über den Ludwigshafener Schwimmverein 07 e.V.

Der Ludwigshafener Schwimmverein 07 e.V. wurde 1907 gegründet und hat derzeit knapp 2.300 Mitglieder. Das sportliche Angebot wurde in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Schmuckstück des Vereins ist das Gelände am Willersinnweiher, das sich großer Beliebtheit erfreut. Neben Ganzjahresaktivitäten im Schwimmen, Triathlon und Gymnastik finden auf dem Gelände zwischen Mai und Oktober zahlreiche Aktivitäten statt, zum Beispiel ein dreitägiges Zeltlager für Jugendliche, ein Schülertriathlon, die Südwestdeutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen sowie ein Prellball-, Boule- und Tischtennisturnier.

Webseite des Ludwigshafener Schwimmvereins 07:http://lsv07.info/

Ludwigshafener Schwimmverein

Die Sportvereint-Auszeichnung wurde von Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg (r.) an den Vereinsvorsitzenden Frank Fischer übergeben (l.) Foto: Foto: LSV 07 e.V.

Kurzprofil Sportvereint

 Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

 Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de

Judoka aller Altersstufen vereinen sich beim Turnverein 1846 Mosbach e.V.

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet Judoabteilung im Rahmen der Jubiläumsaktion „Sportvereint“ für Mehrgenerationenarbeit mit 20.000 Euro aus.

Die Judoabteilung des TV 1846 Mosbach überzeugte mit ihrem Mehrgenerationenprojekt „Senioren und Kinder in Bewegung“ und wurde als einer von 20 Vereinen von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint mit 20.000 Euro belohnt. Die Spendenübergabe fand am 18. Juli 2017 im Dojo, den Trainings- und Übungsräumen der Judoabteilung, im Nikolaus-Kistner-Gymnasium mit einem Vorführprogramm von Alt und Jung statt.

Beim Judo wird Wissen von Alt auf Jung übertragen, damit Jung Alt auf die Matte legen kann. Foto: Turnverein 1846 Mosbach e.V.

Beim Judo wird Wissen von Alt auf Jung übertragen, damit Jung Alt auf die Matte legen kann. Foto: Turnverein 1846 Mosbach e.V.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationenübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die Sportprojekte sollen innovativ sein, neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zur Bewegung animieren.

Sportreferent Henrik Westerberg von der Dietmar Hopp Stiftung überreichte die Spende symbolisch an den Vereinsvorstand Peter Stumpf und Abteilungsleiter Jürgen Roskiewitz.
Der Spendenübergabe wohnten Abteilungsleiter, „kleine“ und „große“ Judokas sowie zahlreiche Eltern bei. Sie verfolgten die von Cheftrainer Heinz Schmidt zusammengestellte Judovorführung, bei der Kinder, Jugendliche und Senioren ihr Können zeigten. Ein Beweis, dass Judo in allen Altersklassen und auch ohne harte Kampftechnik betrieben werden kann. Die Anwesenden überzeugten sich: Judo verbindet! Zwischen „Alt und Jung“ entsteht eine Gemeinschaft, gleiche Interessen rücken in den Vordergrund.

Henrik Westerberg beglückwünschte die Abteilung: „Das Projekt der Judoabteilung ‚Senioren und Kinder in Bewegung‘ vermittelt, dass das gemeinsame Training von Senioren und Kindern harmonisch ist und dass die Altersgruppen voneinander profitieren. Wir gratulieren der Abteilung herzlich zu ihrer guten Vereinsarbeit!“

Spendenübergabe (v.l.n.r.): Vereinsvorstand Peter Stumpf, Sportreferent Henrik Westerberg und Abteilungsleiter Jürgen Roskiewitz. Foto: Turnverein 1846 Mosbach e.V.

Spendenübergabe (v.l.n.r.): Vereinsvorstand Peter Stumpf, Sportreferent Henrik Westerberg und Abteilungsleiter Jürgen Roskiewitz. Foto: Turnverein 1846 Mosbach e.V.

Der erste Vereinsvorsitzende Peter Stumpf freute sich über die Auszeichnung: „Unsere nachhaltige Jugendarbeit ist Kernstück unseres Vereins und es ist schön, wenn dies gesehen und geschätzt wird. Wir legen im Training Wert darauf, dass das Wissen von Alt auf Jung übertragen wird. Judo ist zudem als Sport sehr gut geeignet, um Senioren vor schweren Stürzen im Alter zu bewahren.“

Die Spende der Dietmar Hopp Stiftung soll verwendet werden, um die gemeinsamen Trainingsmöglichkeiten von Jung und Alt besser aufeinander abstimmen zu können. Zudem soll ein Teil der Spende in die Vereinsentwicklung fließen. Dazu gehört auch der „Tag der Talente“, bei dem Kinder sowie Senioren als neue Vereinsmitglieder gewonnen werden sollen und bei dem auch das Sportabzeichen abgelegt werden kann. Durch die Ansprache von Oma, Opa, Enkel, Mutter, Vater und Kind sollen Interessierte dauerhaft für den Vereinssport gewonnen werden.

Über die Judoabteilung des TV 1846 Mosbach e.V.

Die Judoabteilung des Turnvereins 1846 Mosbach e.V. ist eine von insgesamt 15 Abteilungen bzw. Untergliederungen des Vereins, die über eine von der Stadt Mosbach überlassene eigene Übungs- und Trainingsstätte des Nikolaus-Kistner-Gymnasiums verfügt und an jedem Tag der Woche, sowie an vereinbarten Sondertrainingseinheiten am Sonntag, trainiert. Mit Überzeugung wird in den Nachwuchs investiert, auch mit dem Ziel, dass er später in der heimatlichen Umgebung verbleibt.

Die Abteilung bietet engagierten, fitten und teamfähigen Mitgliedern über viele Altersstufen hinweg Sport an und überzeugt mit konsequenter und langfristig angelegter Jugendarbeit. Zum Judo kommen Kinder schon oft in sehr jungen Jahren, um Körper und Geist zu trainieren. Ziel der Abteilung ist es, diese anhaltend zu begeistern und zu fördern. Wichtig ist dem Verein gleichzeitig, dass auch die älteren Mitglieder ihre Kenntnisse weitergeben, die sich im Verein engagieren und sportlich fit halten.

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

info@dietmar-hopp-stiftung.de

www.dietmar-hopp-stiftung.de

 

Spendenübergabe der Dietmar Hopp Stiftung an den TV Horrenberg-Balzfeld e.V.

Auszeichnung im Rahmen der Aktion Sportvereint
20.000 Euro für das generationsübergreifende Projekt „Bewegte Generationen“

Dielheim-Horrenberg, 27.6.2017. Der Turnverein (TV) Horrenberg-Balzfeld e.V. wurde von der Dietmar Hopp Stiftung mit einer 20.000 Euro-Spende bedacht. Im Rahmen eines sportlich-geselligen Nachmittags fand am 26. Juni 2017 in der Sport- und Kulturhalle Horrenberg die Übergabe statt. Der Verein hatte sich im Rahmen der Aktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung mit seiner generationenübergreifenden Turnstunde „Bewegte Generationen“ für Jung und Alt die Auszeichnung erworben.

Sportvereint Übergabe TV Horrenberg Balzfeld

Die Turngruppe „Bewegte Generationen“ eröffnete den sportlichen Teil bei der Spendenübergabe. Foto: TV Horrenberg-Balzfeld e.V.

Die Vertreterin der Vorstandschaft Alexandra Janson sagte in ihren einführenden Worten, dass sie sehr glücklich und stolz auf die Auszeichnung sei: „Ich danke insbesondere denen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben, den verantwortlichen Übungsleitern und beteiligten Vorstandsmitgliedern, allen voran Sandra Payer, die in vielen ehrenamtlichen Stunden Bewerbung und Übergabe erst ermöglichten.“ Anschließend erläuterte sie per Videopräsentation das ausgezeichnete Turnangebot: Gemeinsame Bewegungsspiele sind der zentrale Teil des Sportkurses, an der Kleinkinder im Alter von 1–3 Jahren und deren Begleitpersonen auf Senioren aus den verschiedensten Gruppen treffen. Die Teilnehmer erfahren, wie man sich gegenseitig unterstützt, voneinander profitiert, Ängste bewältigt, Grenzen anerkennt aber auch mal überwindet. Ein gegenseitiges Verständnis der unterschiedlichen Generationen wird geschult. Insbesondere altgediente Bewegungsspiele wie „Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann“ wecken Erinnerungen bei der älteren Generation und schaffen emotionale Zugänge bei Senioren, die vorher verschlossen waren. Besser gemeinsam als einsam, so lautet auch hier das Motto. Die Spende wird unter anderem für die Anschaffung von Hüpfpolstern, Balancepads und einer schiefen Ebene verwendet, um Gleichgewicht, Balance und Körperwahrnehmung abwechslungsreich trainieren zu können.

Sportvereint Übergabe TV Horrenberg Balzfeld

Die vier Geschäftsführerinnen Sandra Payer, Martina Steger, Anke Cosic und Maike Engelhardt (v.l., erste Reihe) nahmen die Spende von Sportreferent Henrik Westerberg (Mitte) mit herzlichen Worten entgegen. Foto: TV Horrenberg-Balzfeld e.V.

 

Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg überreichte das Aktions-Förderschild und lobte die Vereinsarbeit: “Das Vereinsprogramm orientiert sich an der generationsübergreifenden Förderung im Breiten-, Gesundheits-, Behinderten- und Wettkampfsport. Sport, Spaß und Spiel für Jung und Alt sind Schwerpunkte, aber auch außerhalb des Sports setzt der Verein Akzente für die Einwohner der Gemeinde. Das Angebot ‚Bewegte Generationen‘ ist das optimale, noch fehlende Puzzlestück im generationenverbindenden Angebot.“

Im Namen des TV nahmen die vier Geschäftsführerinnen Anke Cosic, Martina Steger, Maike Engelhardt und Sandra Payer die großzügige Spende entgegen und dankten der Dietmar Hopp Stiftung mit herzlichen Worten. Anschließend sagte Ortsvorsteher Harald Seib in seinem Grußwort: „Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung für den TV Horrenberg-Balzfeld, der unter dem Aspekt ‚Sport verbindet Alt und Jung‘ dem demografischen Wandel mit einem innovativen Generationenprojekt Rechnung trägt.“

Das sportliche Programm, das der TV Horrenberg-Balzfeld aus Anlass dieses besonderen Ereignisses vorbereitet hatte, konnte sich sehen lassen und erhielt viel Beifall von den zahlreichen Anwesenden. Die Turngruppe „Bewegte Generationen“ eröffnete den sportlichen Teil mit einer Darbietung von Jung und Alt. Es folgte ein flotter Hip-Hop der Teenager. Auch die Gruppe „Tanz dich fit“ bewies, dass ein Miteinander der verschiedenen Altersgruppen beim TV eine Selbstverständlichkeit ist. Und dass darüber hinaus auch noch integrativ gearbeitet wird, zeigte der Auftritt der Mädchenturngruppe, in der gegenwärtig zwei Kinder mit Förderbedarf integriert sind. Zu guter Letzt versetzte die vereinseigene Rhönradgruppe das Publikum in Staunen.

Der TV hatte nicht nur für einen würdigen Rahmen für diese Veranstaltung gesorgt, sondern auch dafür, dass die Bewirtung nicht zu kurz kam.

 

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung

Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571
info@20-sportvereint.de
www.20-sportvereint.de

 

Über den TV Horrenberg-Balzfeld e.V.

Sportvereint, TV Horrenberg Batzfeld

Das Training des Gleichgewichts ist vor allem für Senioren und Seniorinnen wichtig. Foto: TV Horrenberg-Balzfeld e.V.

Der TV wurde 1972 von 20 Frauen als „Frauenbund“ gegründet, mit dem Vereinszweck Gymnastik und Schwimmen, Beratung und Weiterbildung von Hausfrauen, Pflege der Geselligkeit sowie Beteiligung an karitativen und kommunalen Aufgaben. Schon bald jedoch wurde das Hauptaugenmerk auf den Sport gelegt. Spätestens mit Gründung der Mädchenturngruppen im Jahr 1982 war dann der Baustein für künftiges Wachstum gelegt, denn folglich galt es, für die Mädchen, die aus diesen Gruppen herauswuchsen, ein passendes Angebot zu finden. Mit der Aufnahme zunächst von Jungs im Bubenturnen 1993 und Gründung der ersten geschlechtergemischten Gymnastikgruppe 1996 öffnete sich der Verein auch für männliche Mitglieder und folgerichtig kam es zur Namensänderung.

Sportvereint, TV Horrenberg Batzfeld

Die Turnstunde ‚Bewegte Generationen‘ lässt Alt und Jung zusammenkommen. Foto: TV Horrenberg-Balzfeld e.V.

Heute ist der TV mit über 800 Mitgliedern der größte Verein im Ortsteile Dielheim mit Angeboten für Jung und Alt in den Bereichen Eltern-Kind-Turnen, Gerätturnen, Wettkampforientiertes Gerätturnen, Rope Skipping, HipHop, Rhönrad, Gymnastik für Frauen, Männer und Senioren, Aerobic, GYMWET, Tanz dich fit, Yoga und Volleyball. Das sportliche Angebot orientiert sich dabei stets an den Wünschen und Ansprüchen der Mitglieder und unterliegt somit auch einem gewissen Wandel. Neben den sportlichen Aktivitäten steht aber auch die Geselligkeit hoch im Kurs mit Ausflügen, Weihnachtsfeier, Zwiebelkuchenessen, Faschingsfeiern, etc. Für Fragen steht Ihnen als Verantwortliche für das Projekt “Bewegte Generationen“ die Geschäftsführerin Sandra Payer, Tel. 06222-3182982 gerne zur Verfügung. Aktuelle Informationen bietet auch die Homepage www.tv-horrenberg-balzfeld.de.

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

 

Dietmar Hopp Stiftung
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608550
F: 06227 8608571
info@dietmar-hopp-stiftung.de
www.dietmar-hopp-stiftung.de

WSV Brühl 1933 e.V. erhält 20.000 Euro-Spende

Auszeichnung im Rahmen der Aktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung

Der Wassersportverein Brühl 1933 e.V. lebt und liebt Kanusport und bietet Kindern, Erwachsenen und Senioren Bewegung auf dem Wasser an. Für sein generationenübergreifendes Angebot wurde der Verein nun von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Aktion Sportvereint mit 20.000 Euro ausgezeichnet.

Sportvereint Übergabe WSV Brühl

Familiärer Zusammenhalt und gemeinsames Sporttreiben von Alt mit Jung kennzeichnet den WSV Brühl. Links: Sportreferent Henrik Westerberg der Dietmar Hopp Stiftung, rechts daneben: Vereinsvorstand Heinz Spies. Foto: WSV Brühl 1933 e.V.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Der WSV Brühl 1933 e.V. bewarb sich erfolgreich bei der Aktion um eine Spende. Sie wurde am Sonntag, den 25. Juni 2017 auf dem am Rhein gelegenen Vereinsgelände in Brühl während des jährlichen stattfindenden Sommerfestes symbolisch übergeben. Der Vereinsvorstand, zahlreiche Vereinsmitglieder, Gäste sowie Sportreferent Henrik Westerberg von der von der Dietmar Hopp Stiftung waren bei der Feierstunde anwesend.

Sportvereint Übergabe WSV Brühl

Vereinsvorstand Heinz Spies (l.) freut sich über die Auszeichnung, die er vom Sportreferent Henrik Westerberg der Dietmar Hopp Stiftung entgegennahm. Foto: Foto: WSV Brühl 1933 e.V.

Mit der Spende wird eine neue Bootshebeanlage angeschafft werden. Die zu überwindende Treppe zum Wasser schränkte die Mobilität der Senioren stark ein. Mit der Neuanschaffung wird der uneingeschränkte Zugang zum Wasser für die Generationen möglich. „Der familiäre Zusammenhalt und das gemeinsame Sporttreiben sind uns in unserem Verein sehr wichtig“, so Vereinsvorstand Heinz Spieß. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und ich danke allen Beteiligten, die mit enormen Einsatz die Bewerbung erfolgreich vorangetrieben haben. Die Spende zeigt auch, dass sich unser vielfältiges soziales Engagement in der Gemeinde in jeder Hinsicht lohnt.“

Henrik Westerberg war von der herzlichen Vereinsatmosphäre begeistert: „Der Kanusport ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung auf dem Wasser in jedem Alter. Hier beim WSV zeigt sich, wie die Freude an Bewegung mit dem Entdecken von Natur, Landschaft und Tierwelt Gemeinsamkeiten zwischen Jung und Alt schafft. Wir gratulieren den Verantwortlichen zu der überzeugenden und generationsübergreifenden Vereinsarbeit!“

 

Über den WSV Brühl 1933 e.V. und seine besondere Arbeit

Der WSV Brühl 1933 e.V. hat ca. 220 Mitglieder, von denen 55% 60 Jahre und älter sind. Hier können Wassersportler Einer- und Zweier-Kajaks, Canadier, Großcanadier für bis zu 7 Personen und seit kurzem auch Stand-Up-Paddelboards (SUPs) fahren. Paddeln ist sowohl eine Gruppen- als auch eine Individualsportart. Der besondere Vorteil des Paddelsports ist, dass er von Kindern und Erwachsenen bis ins hohe Alter, vor allem auch gemeinsam, betrieben werden kann. Der WSV Brühl 1933 e.V. bietet mehrtägige Vereinsfahrten an. Außerdem paddeln Jung und Alt gemeinsam auf der Heimstrecke von Rhein und Altrhein. Im Vordergrund steht Spaß an der Bewegung. Selbstverständlich hilft man sich gegenseitig beim Ein- und Aussteigen. Gerade die Senioren benötigen dabei oft Unterstützung. Wenn diese mal alleine unterwegs sind kann dies ein großes Hindernis sein.

Sportvereint Übergabe WSV Brühl

Mit der Bootshebeanlage wird der Zugang zum Wasser für die Senioren erleichtert. Foto: WSV Brühl 1933 e.V.

Um den Senioren weiterhin den Zugang zum Wasser und damit zu ihrem Sport zu ermöglichen, soll die neue Bootshebeanlage angeschafft werden. Bisher müssen die meist recht schweren Boote jeweils über eine Treppe zum Wasser getragen werden. Dort angekommen, fällt das Einsteigen schwer, wenn gerade keine Hilfe zur Seite steht. Mit der Bootshebeanlage soll das Boot künftig einfach von Jung und Alt zu Wasser gelassen werden können. Das Tragen des Bootes die Treppe hinunter und das Einsteigen direkt auf dem Wasser wäre dann nicht mehr erforderlich. Mit der Beantragung der Baugenehmigung beginnt das Projekt in den nächsten Wochen. Mit der Fertigstellung wird im kommenden Jahr gerechnet.

Über den WSV Brühl 1933 e.V.

 

Kurzprofil Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung hat im Frühjahr 2016 ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert und aus diesem Anlass die Jubiläumsaktion Sportvereint ausgerufen. Die Förderaktion wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und will generationsübergreifende Initiativen fördern. Dazu spendet die Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die ausgezeichneten Sportprojekte sind vorbildlich sowie innovativ und animieren neben Senioren, Kinder und jugendliche Menschen mit und ohne Behinderung zum Mitmachen.

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571

info@20-sportvereint.de

www.20-sportvereint.de

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de

TV Germania 1892 St. Ilgen e.V. freut sich über 20.000 Euro-Spende

Neuer Sportraum wird für Jung & Alt geschaffen

Auszeichnung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint

Der TV Germania 1892 St. Ilgen e.V. erhält eine Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von 20.000 Euro zum Ausbau des eigenen Vereinsheimes. Die Auszeichnung erwarb sich der Verein aufgrund seines generationenübergreifenden Sportangebots im Rahmen der stiftungseigenen Jubiläumsaktion Sportvereint. Gefeiert wurde die Spendenübergabe inmitten der ersten Fitness-Night am Freitag, den 12.05.2017 in der Aegidiushalle in St. Ilgen.

TV Germania St. 1892 Ilgen e.V.

Beim Turnverein in St. Ilgen wird gemeinsam Sport gemacht. Foto: TV Germania St. 1892 St. Ilgen e.V.

Den Zuschlag bekam der TV Germania 1892 St. Ilgen als einer von zwanzig Vereinen der Metropolregion Rhein-Neckar für sein Sportangebot für Jung und Alt. Britta Kettenmann, 1. Vorsitzende und Vereinstrainerin nahm die Spendentafel in der ersten Fitnessnacht freudig entgegen: „Wir haben viel Erfahrung mit den Wünschen und Nöten von Senioren und Familien mit ganz kleinen Kindern. Es gilt, die Sportkurse laufend zu aktualisieren, zu erweitern und im Austausch mit allen Generationen zu stehen.“ Sie betonte, wie sinnvoll und notwendig es ist, vereinseigenen Sportraum für Sporttreibende jeden Alters zu schaffen. Die städtischen Sportraumkapazitäten seien ausgereizt und der Verein entwickele sich stetig weiter, so dass neue Sportgruppen gegründet werden. Gerade der Gesundheits-Sportbereich soll weiter ausgebaut werden.

Sportreferent Henrik Westerberg begrüßte die Anstrengungen des Vereins und lobte die gute Vereinsarbeit: „Es gibt viele Möglichkeiten ein Leben lang beweglich und fit zu bleiben. Sport kann aber noch viel mehr: Er kann für mehr Verständnis zwischen Jung und Alt sorgen und ein besseres Miteinander bewirken. Beim TV Germania St. Ilgen gibt es Angebote für alle. Dass noch mehr getan werden kann, wurde schon von Vereinsseite erkannt. Der Ausbau des Vereinsheims wird weitere generationsübergreifende Angebote ermöglichen.“

Der geplante Ausbau der Vereinsräume

Mit der Spende der Dietmar Hopp Stiftung sollen die Vereinsräume weiter ausgebaut werden. Zurzeit wird in drei verschiedenen städtischen Sporteinrichtungen trainiert und nicht in allen Trainingsstätten stehen die benötigten Sport- und Therapiegeräte zur Verfügung. Ausfallzeiten sind ebenfalls ein wichtiges Thema, denn bei städtischen Veranstaltungen kann kein Training in den Hallen bzw. Räumen abgehalten werden. Der Verein verspricht sich durch die Zentralisierung in den eigenen Räumlichkeiten noch mehr Qualität und ein weiterer Ausbau der Übungsstunden für Jung und Alt. Ganz oben auf der Wunschliste sind zusätzliche Sportstunden zur Prävention und Rehabilitation wie z.B. Rücken-Fitness, Herz-Sportgruppen, Parkinson-Bewegungsgruppe, Reha-Sportgruppen in diversen Bereichen.

Zurzeit wird der Um- und Ausbau vom Bauausschuss des TV Germania St. Ilgen geplant. Hier gilt es, das TV Heim den Ansprüchen der diversen Nutzer anzupassen. Das vor ca. 25 Jahren erworbene Haus war ursprünglich als Fußballer-Heim errichtet worden. Diese Räumlichkeiten und sanitären Anlagen müssen an die Bedürfnisse eines vielfältig aufgestellten Vereines angepasst werden. Im ersten Schritt werden die Pläne erstellt und die Finanzierung besprochen. Britta Kettenmann ist sich sicher: „Wenn alle an einem Strang ziehen, dann wird das ein ganz tolles Projekt, an dem alle viel Spaß und Freude haben werden. Es stellt den Verein für die Zukunft auf!“

Ist dies alles umgesetzt, dann hat der TV Germania St. Ilgen die Möglichkeit vielfältige innovative Sportangebote anzubieten, bei denen neben Senioren auch Kinder und Jugendliche gemeinsam Sport treiben können.

Turnverein St. Ilgen

Auf geht’s! Der Turnverein in St. Ilgen motiviert Klein und Groß. Mitte: Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg. Foto: TV Germania 1892 St. Ilgen e.V

Über die Aktion Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Über den TV Germania 1892 St. Ilgen e.V.

Der TV Germania ist der älteste Sportverein in St. Ilgen und feiert dieses Jahr sein 125-jähriges Vereinsjubiläum. Zurzeit hat der TV Germania 1023 Mitglieder. Um die Gemeinschaft zu fördern, gibt es auch Aktivitäten außerhalb der Übungsstunden wie z.B. Ausflüge, Auftritte, Teilnahme an Sportfesten, Trainingslager, Kaffeenachmittage etc. Beim TV Germania werden von Montag bis Samstag über 32 Übungsangebote für Menschen jeden Alters angeboten wie z.B. Eltern-Kind-Turnen, Kinder- und Jugendturnen, Kinder-Yoga, Leichtathletik, Tanzen, Karate, Nordic-Walking, Smovey-Walking, Smovey-Gymnastik, Senioren-Gymnastik, Rücken-Fit, Beckenboden-Gymnastik, Pilates, Drums Alive, Yoga, LaGym, Powergymnastik, Fitness und Entspannung, Freizeitvolleyball, Iaido, Reha Sport, Sport in der Krebsnachsorge etc.

Der TV Germania möchte Menschen jeden Alters begeistern und legt  großen Wert uf die Gemeinschaft. Viele Gruppen sind altersoffen, so dass generationenübergreifend trainiert werden kann. Besonders hervorzuheben ist, dass jeder Mensch herzlich willkommen ist, denn Integration wird im Verein groß geschrieben. Der TV Germania ist mit diversen Gütesiegeln ausgezeichnet worden, wie „Pluspunkt Gesundheit“, „Gymwelt“ und „Seniorenfreundlicher Sportverein“.

Ihre Kontaktdaten zum TV Germania St. Ilgen: Britta.Kettenmann@t-online.de, Tel.: 06224-77995, Homepage: www.tv-st-ilgen.de

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de

www.20-jahre-dietmar-hopp-stiftung.de

TFC 1861 e.V. Ludwigshafen erhält 20.000 Euro-Spende und eröffnet Generationenplatz

Ludwigshafen, 2. Mai 2017. – Im Rahmen der Aktion Sportvereint wurde der Turn- und Fecht-Club (TFC) 1861 e.V. Ludwigshafen für sein generationenübergreifendes Engagement mit einer Spende der Dietmar Hopp Stiftung ausgezeichnet. Mit Hilfe dieser Unterstützung errichtete der TFC getreu seinem Motto „Ein Verein für alle“ ein Beachvolleyballfeld und eine Boule-Anlage. Die beiden Plätze liegen nebeneinander auf dem Vereinsgelände in Ludwigshafen in der Mitte des Naherholungsgebiets Parkinsel. Sie sollen den im Verein bestehenden, regen Austausch zwischen Jung und Alt weiter fördern. Beide Spiel- und Sportstätten stehen neben Vereinsmitgliedern grundsätzlich allen Gästen, Spaziergängern und Freizeitsportlern offen. Der neue Generationenplatz wurde nun im Rahmen eines Mitmach- und Spitzensportfestes feierlich eröffnet.

Foto 1: Der TFC lässt Jung und Alt zusammenkommen. Foto: Daniel Flojhar/TFC 1861 e.V. Ludwigshafen.

Zahlreiche Besucher wohnten der Einweihung der neuen Beachvolleyball-Anlage und des neuen Boule-Platzes auf dem Gelände des Turn- und Fecht-Clubs in der Parkstraße bei. Der Festakt wurde mit der Übergabe der Spendentafel der Dietmar Hopp Stiftung vollzogen. Zeitgleich wurde auch die neu erbaute Vereinsgaststätte des TFC eröffnet, die zukünftig ebenfalls Jung und Alt, Vereinsmitgliedern und Parkinselbesuchern offensteht.

Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg: “Der TFC Ludwigshafen folgt dem Motto „Ein Verein für Alle“. Es ist Tradition und eine Selbstverständlichkeit, Mitglieder jeden Alters im Verein aktiv einzubinden. Die gute generationsübergreifende Arbeit möchten wir wertschätzen. Das Engagement aller Ehrenamtlichen und die gute Vereinsführung ist bewundernswert.“

Neben dem Sport ist die Pflege von Familie und Freunden beim TFC wichtig. Foto: Daniel Flojhar/TFC 1861 e.V. Ludwigshafen.

„Wir sind sehr dankbar über die großzügige Spende der Dietmar Hopp Stiftung und auch ein wenig stolz, dass unser langjähriges Engagement für generationenübergreifenden Familiensport die Jury bei Sportvereint überzeugt hat“, sagte TFC-Vorsitzender Christian Hanz zum Gewinn und zur Umsetzung der Zuwendung. Der TFC wurde als einer von 20 Vereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung für seine außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters ausgewählt.

Vor der offiziellen Eröffnung organisierte der Turn- und Fecht-Club ein Mitmachfest, bei dem sich unter anderem die neuen Vereinsangebote vorstellten: Gezeigt wurden Kinderturnen, Aerobic, Hockey, Tischtennis, Aikido und Tanzen.

Christan Hanz resümierte über das gelungene Vereinsfest: „Wir führen Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters mit über 11 Aktivitäten und Sportarten spielerisch an Sport und Fitness heran und zusammen. Es freut uns insbesondere, dass wir das neue Beachvolleyball- und Boule-Feld auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen können. Alle sind herzlich zur Nutzung eingeladen!“

Über die Aktion Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Es freuen sich über den Generationensport im Grünen (v.l.): Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg, Anlagennamensgeber Bernd Martin, 1. Vereinsvorsitzender Christian Hanz und Oberbürgermeisterin Eva Dr. Lohse. Foto: TFC 1861 e.V. Ludwigshafen.

Über den Turn- und Fecht-Club 1861 e.V. Ludwigshafen

Der TFC 1861 e.V. Ludwigshafen ist der älteste Sportverein in Ludwigshafen mit rund 400 Mitgliedern. Wichtig ist den Vereinsmitgliedern gelebte Tradition durch die Pflege von Familie und Freunden. Dennoch ist der Verein jung und dynamisch mit einem breiten Angebot. Die Vereinsräume und Sportstätten liegen mitten im Ludwigshafener Stadtpark auf der Parkinsel. Die Anlagen im Grünen bieten vielfältige Möglichkeiten, um Sport zu treiben und um zusammenzukommen und sich auszutauschen. Das sportliche Angebot bietet Hockey, Tischtennis und Familie & Freizeit, welches aus Aerobic, Aikido, Body-Workout, Kinderturnen, Tanzen, Wirbelsäulengymnastik und Yoga besteht. Der TFC versteht sich als Familienverein, der mehr als Leistungssport bietet. Bei Vereinsfeiern, Aufräum- oder Spieltagen, Events und auch außerhalb des Vereinslebens treffen sich die Mitglieder aller Generationen. Diese Gemeinschaft wir vorgelebt und soll als TFC-Gefühl auch an kommende Generationen weitergegeben werden.

Kontakt:

Turn- und Fecht-Club 1861 e.V. Ludwigshafen
Christian Hanz, 1.Vorsitzender
Parkstraße 43
67061 Ludwigshafen
T: 0176 16214411

info@tfc-lu.de

www.tfc-lu.de

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de
www.20-jahre-dietmar-hopp-stiftung.de

Generationensport beim Schwimm- und Sportclub Landau (SSC)

Landau, 27.4.2017. Sport vereint Generationen: die Dietmar Hopp Stiftung zeichnete den SSC Landau für sein altersübergreifendes Sportangebot „Fit in jedem Alter“ im Rahmen der Aktion Sportvereint aus. Die Spendenübergabe fand im Rahmen eines Frühlingsfestes am Mittwoch, den 26.04.2017 auf dem Vereinsgelände statt. Die Spende in Höhe von 20.000 Euro wird für die Errichtung eines Fitness-Parcours eingesetzt.

SSC Landau

Der SSC Landau bietet Bewegung für jedes Alter an. Foto: Schwimm- und Sportclub Landau e.V.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen.

Den Zuschlag für die Aktion bekam der SSC für seine Initiative „Fit in jedem Alter“. Frank Zaucker, 1. Vorsitzender und Cheftrainer Rainer Bieling erklären das Projekt: „Zunächst steht das Schwimmen bei uns im Zentrum des Vereinsangebots, welches ausgebaut werden soll. Der Sport ist hervorragend geeignet, um ein Leben lang in Bewegung zu bleiben: Wir haben Fünfjährige nach Erlangen des ersten Schwimmabzeichens in unseren Reihen bis zu über 70-jährige Opas.“ Neben der Lifetime-Sportart Schwimmen erweitert die Vereinsführung das Angebot um einen innovativen Fitnessparcours, der für Sportinteressierte jeden Alters ausgerichtet ist und mit der Spende erbaut werden soll. „Wir haben mit der Renovierung und Erweiterung der vereinseigenen Räumlichkeiten in der Stettiner Straße eine wichtige Entwicklung angestoßen. Mit dem Fitnessparcours sollen Sporttreibende aus jeder Altersstufe stärker an den Verein gebunden werden“, so Frank Zaucker und Rainer Bieling. „Wir sind natürlich daran interessiert, dass man mittelfristig in den SSC eintritt.“

Sportreferent Henrik Westerberg der Dietmar Hopp Stiftung: „Uns beeindruckt das Sportangebot, welches der Verein mit Hilfe der vielen Ehrenamtlichen auf die Beine stellt. Es geht hier um Bewegung, um eine Neuausrichtung aufgrund des demographischen Wandels und vor allem auch um die soziale Verantwortung, die der Verein übernimmt.“ Er führt an, dass der SSC Landau ein Schwimmangebot für Flüchtlinge ins Leben gerufen hat. Weiterhin etablierte die Vereinsführung einen Trainingstag für Frauen, der gut angenommen wird. „Die Vereinsmitglieder entwickelten gemeinsam engagiert und kreativ neue Ideen, um mehr Mitglieder aus verschiedenen Altersstufen zu gewinnen“, so Henrik Westerberg, „damit alle Generationen gleichhäufig im Verein vertreten sind und die Gelegenheit haben, miteinander Sport zu machen.“

Drei Schritte zum erweiterten Mehrgenerationensport

v.l.: Stefan Pfirmann, Leiter des Sachgebiets Sport beim städtischen Amt für Schulen, Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, Frank Zaucker, 1. Vorsitzender des SSC Landau, Dr. Maximilian Ingenthron, Bürgermeister und Sportdezernent von Landau. Foto: SSC Landau

Als erste Maßnahme soll der Fitnessparcours unter der Regie von Ralf Eggers, dem 2. Vorsitzenden und der Fitness-Trainerin Ines Redmann eingerichtet werden. Ralf Eggers und Ines Redmann beschreiben die Bewegungsanlage so: „Wer dabei an den Trimm-Dich-Pfad aus den 1970er-Jahren denkt ist auf dem Holzweg. Geplant ist ein an der Crossfit-Bewegung orientierte Trainingsfläche im Außenbereich des SSC-Geländes, der so genannten ‚SSC Box‘, und verschiedene Stationen mit Großgeräten entlang der Queich. So wird in den Sommermonaten ein etwa ein Kilometer langer Fitnessparcours entstehen, der nicht nur Mitgliedern, sondern jedem Bürger aus und um Landau frei zugänglich ist.“

Ein weiterer Baustein wird durch die Zusammenarbeit mit Trainerin Julia Weinkauf realisiert werden. Sie soll als lizenzierte Trainerin B Sport in der Prävention den Kursbetrieb an den Vormittagen beleben. „Hier sind noch Kapazitäten frei und wir erhoffen uns neue Kursteilnehmer, die im SSC ihre körperliche und seelische Gesundheit wie auch die Leistungsfähigkeit erhalten wollen“, weiß Frank Zaucker. Neben den Yoga-Kursen am Mittwoch- und Freitagvormittag wird ein zusätzlicher Kurs am Freitag angeboten. Unterstützt durch Anne Schmidt vom Mehrgenerationenhaus (MGH) am Danziger Platz in Landau sollen hier Frauen trainieren, die erste Schritte im Bereich Fitness gehen wollen. Passend dazu wird die geschulte Ernährungsberaterin Schmidt einmal im Monat im Anschluss ans Training einen Kochkurs für Mütter und deren Kinder in der neuen SSC-Küche abhalten. „Wenn jetzt noch die Kontaktaufnahme mit dem Seniorenbüro Früchte trägt, werden sich weitere Kurse etablieren“, so Frank Zaucker.

In einem dritten Schritt soll der Bewegungsraum Wasser – das Kernangebot des Vereins– mit neuen Angeboten belebt werden. Die Erwachsenen und Senioren, in Schwimm-Kreisen ‚Masters‘ genannt, sollen sich durch passgenaue Angebote über ihre aktive Zeit hinaus im SSC sportlich betätigen. Die Entwicklung und Einführung eines Schwimmangebotes für die Masters in Form von Schwimmtechnik-Vermittlung (Kraulschwimmkurs) und angeleitetem Training und ein Bewegungsangebot für Senioren in Form von Aquajogging oder Aquafitness stehen weit oben auf der Wunschliste. „Eine freie Wasserfläche für Aquafitness haben wir schon gefunden, aktuell fehlt uns noch ein engagierter Übungsleiter B Sport in der Prävention mit dem Profil Bewegungsraum Wasser“, sagt Rainer Bieling, „denn ohne Qualifikation geht beim SSC nichts.“

Ist all das umgesetzt, hat der SSC einmal mehr ein innovatives Sportangebot realisiert, dass neben Senioren, auch Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Sporttreiben animiert.

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Über den Schwimm- und Sportclub Landau

Im SSC Landau Verein sind 1.150 Mitglieder aktiv. Die betriebenen Sportarten sind vielfältig: neben Schwimmen steht auch der Fitness- und Gesundheitssport im Fokus. Eine Triathlon-Gruppe befindet sich im Aufbau. Die Schwimmschule mit dem Schwimmlernprogramm SwimStars und zusätzlich 100 Seepferdchen-Abzeichen pro Jahr widmet sich der Schwimmausbildung von Kindern. Dieses Angebot richtet sich auch insbesondere an Flüchtlingskinder. Ein weiteres Beispiel für das soziale Engagement ist die Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus im Stadtteil „Horst“ in Landau, in dem auch das Vereinsgelände liegt.

Über die Dietmar Hopp Stiftung

 Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de
www.20-jahre-dietmar-hopp-stiftung.de

 

 

Familienverein TV Reisen 1911 e.V. von Dietmar Hopp Stiftung ausgezeichnet

Turnverein aus dem Odenwald überzeugt bei der Aktion „Sportvereint“

Generationenübergreifende Angebote werden mit 20.000 Euro belohnt

Der Familienverein TV Reisen bietet Bewegung für Alt und Jung an. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Der Familienverein TV Reisen bietet Bewegung für Alt und Jung an. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Birkenau-Reisen. Der Turnverein (TV) Reisen 1911 e.V. wird für seine generationenübergreifenden Sportangebote und seine inklusiven Turngruppen mit einer Auszeichnung der Aktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung wertgeschätzt. Der Verein ist damit einer von insgesamt 20 Sportvereinen, die eine Spende in Höhe von 20.000 Euro erhalten. Unter anderem überzeugte das sportliche Miteinander von Alt und Jung auf dem jährlich veranstalteten Vereinssportfest die Jury der Dietmar Hopp Stiftung. Das Motto des Vereins, als Familiensportverein die Bürger zu begeistern und für mehr Bewegung zu gewinnen, zahlte sich aus.

Freude beim Familienverein: Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung übergibt an den 1. Vereinsvorsitzenden Knut Roggatz das Förderschild der Aktion. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Freude beim Familienverein: Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung übergibt an den 1. Vereinsvorsitzenden Knut Roggatz das Förderschild der Aktion. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Die mit der Auszeichnung verbundene Spende wurde am 25. März 2017 von der Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung Katrin Tönshoff im Rahmen einer Mitgliederversammlung symbolisch übergeben. „Um bis ins hohe Alter fit und aktiv zu bleiben sind zwei Dinge unerlässlich: Bewegung und Kontakt. Beides hat der über 100 Jahre alte Verein TV Reisen seit eh und je zu bieten. Wir schätzen die engagierte Arbeit des Vereins, der seine generationenübergreife Arbeit überzeugend dargestellt und sich im Jubiläums-Wettbewerb der Dietmar Hopp Stiftung durchgesetzt hat“, so Katrin Tönshoff. Der Vorstandsvorsitzende Knut Roggatz dankte in seinem Redebeitrag dem Engagement der Stiftung: „Durch Ausschreibungen wie Sportvereint haben Vereine die Chance außergewöhnliche Projekte zu verwirklichen. Das ist auch für uns eine sehr gute Gelegenheit unser Vereinsangebot weiter zu verbessern!“ Die Gäste erlebten in der Südhessenhalle abwechslungsreiche Darbietungen von inklusiven Turngruppen, Tänzerinnen und Handballern. Der anwesende Bürgermeister Helmut Morr überzeugte sich vom umfangreichen Sportangebot und davon, dass die Reisener zusammen halten. Aus den Mitteln der Spende will der Verein in die Außenanlage investieren, die gleichermaßen von Leichtathleten, Turnern aller Generationen, Seniorenhandballern wie auch Faustballern genutzt wird.

Ein wichtiger Kernpunkt der generationenübergreifenden Aktivitäten im Verein ist das jährlich veranstaltete Vereinssportfest. Unterschiedliche Sportabteilungen leisten ihren Beitrag an diesen Tag, an dem Jedermann mit und ohne Vereinsmitgliedschaft zum Mitmachen eingeladen ist. Bei Wanderungen und Mountainbiketouren durch den Odenwald können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der frischen Luft sportlich betätigen. Der Höhepunkt findet auf dem Sportplatz mit Leichtathletikwettkämpfen, einem Bewegungsparcours oder einem Boule-Turnier, welches zwangslos Alters- und Geschlechtergrenzen überwindet, statt. Eine beliebte Neuheit ist das sogenannte Trisports-Turnier, bei dem Abteilungsteams in neuen, vereinsfremden Sportarten wie z.B. Kegeln oder Elefantenfußball gegeneinander antreten. Das gemeinsame Erlebnis steht im Vordergrund. Den stimmungsvollen Abschluss des Tages bildet ein altersübergreifender Hochsprungwettbewerb der Leichtathleten. Im Jahr 2016 folgten erstmals auch Bewohner der örtlichen Flüchtlingsunterkunft der Einladung und machen mit.

Die Tanzgruppe K-Otix zeigte ihr Können. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Gespannt sehen die Reisener der Eröffnung der „alla hopp!“-Anlage im nur drei Kilometer entfernten Mörlenbach entgegen. Das Vereinsangebot dürfte sicher die eine oder andere Übungsstunde bereichern, die man dann kurzerhand unter den freien Himmel verlagert.

„Zum TV Reisen 1911 e.V.“ www.turnverein-reisen.de

 

 

 

 

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner
Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571

info@20-sportvereint.de
www.20-sportvereint.de

 

Über den Turnverein Reisen 1911 e.V.

Im Birkenauer Ortsteil Reisen mit rund 1200 Einwohner hat der Turnverein Reisen rund 950 Mitglieder. Sein Angebotsspektrum vereint alle Generationen, Geschlechter und auch die Herkunft spielt keine Rolle. Begonnen wird mit „Babys in Bewegung“ praktisch mit der Geburt und selbst aktive Mitglieder von über 80 Jahren sind in verschiedenen Gruppen sowohl bei Frauen als bei Männern keine Seltenheit. Der älteste Übungsleiter Albert Wetzel ist inzwischen 79 Jahre alt. Dagegen kann Co-Turn-Abteilungsleiterin Anne Hartmann auch auf die Unterstützung von erst 15-jährigen Helferinnen setzen. Trotz des Breitensportangebotes haben auch die Wettkampfsportler immer wieder für überragende Leistungen gesorgt. Höhepunkt für die Leichtathleten war das Jahr 2006, als in Hannover bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Schüler Yannick Roggatz den Titel holte. Dazu machten Eva Maria Ackermann und Florian Arras den Erfolg des gallischen Leichtathletikdorfes mit den Plätzen 3 und 6 binnen eines Nachmittages perfekt. Stolz kann man ebenfalls darauf sein, die Handballnationalspieler Ralf Heckmann und Jannik Kohlbacher ausgebildet zu haben. Der Empfang für den Europameister Jannik im heimischen Jugendraum im Februar 2016 war ein besonderes Erlebnis. Dennoch liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten auf dem Breitensportangebot. Deshalb nennt der Verein sich „Familiensportverein“. Kontakt: Vorstandsvorsitzender Knut Roggatz, Mumbacher Str. 10, 69488 Birkenau-Reisen, E-Mail: vorstand@turnverein-reisen.de

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608550
F: 06227 8608571
info@dietmar-hopp-stiftung.de
www.dietmar-hopp-stiftung.de

Jubiläumsaktion Sportvereint mobilisiert Generationen

Halbzeit: Dietmar Hopp Stiftung zeichnete 10 von insgesamt 20 Sportprojekten für Alt und Jung aus

Neue Mitgliedschaften, innovative Sportangebote: Positive Resonanz auf die Aktion in der Bevölkerung

Metropolregion Rhein-Neckar. Die Dietmar Hopp Stiftung prämierte im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint bereits 10 Sportprojekte von Vereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Damit ist die Hälfte der je 20.000 Euro-Spenden für insgesamt 20 Vereine übergeben. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Die ausgezeichneten Projekte bieten unterschiedlichen Altersgruppen Bewegung mit Senioren an und laden zum gemeinsamen Austausch von Alt und Jung ein. Die Resonanz auf die zum Teil neu geschaffenen, altersübergreifenden Sportangebote ist positiv.

Die für ihre vorbildliche generationenübergreifende Vereinsarbeit ausgezeichneten Vereine verteilen sich über die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar. Folgende Vereine durften sich bisher freuen: TSG Seckenheim e.V., Kraft-Werk Schwarzach e.V., TG-Biblis e.V., Judo Sportverein Speyer e.V., TSV Buchen e.V., TG 1889 Sandhausen e.V., Turnverein 1880 Käfertal e.V., Turn und Sportverein Altleiningen e.V. 1889, Deutscher Alpenverein Sektion Heidelberg 1869 e.V. und die Freimersheimer Sportvereinigung 1961 e.V. Details über die Übergaben und Vereinsangebote sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de.

Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg zieht Zwischenbilanz: „Die Begeisterung darüber, dass hier ein Umdenken in Richtung Senioren stattfindet, ist merklich übergesprungen. Die Aktion hat den Fokus auf die ältere Generation gelegt. Wir gehen Schritt für Schritt voran, damit es irgendwann selbstverständlich ist, dass verschiedene Altersgruppen miteinander Sport machen, anstatt getrennt voneinander und nacheinander Kurse zu besuchen.“ Er führt aus, dass typische, negative Begleiterscheinungen, die im Alter auftreten können, durch Sport in der Gemeinschaft reduziert werden können. „Ich denke zum Beispiel an soziale Isolation, Übergewicht und Erkrankungen des Bewegungsapparates“, so Henrik Westerberg.

Die ausgezeichneten Sportprojekte und was danach geschah – vier Beispiele

Die Turn- und Sportgemeinschaft Seckenheim e.V. wurde für ihr Mehrgenerationenprojekt „Senioren und Kinder in Bewegung“, kurz Sen-Ki als erster Verein von der Dietmar Hopp Stiftung belohnt. Kern des Sportangebots ist eine Sportstunde, in der eine tänzerische Choreographie von Senioren und Kindern gemeinsam eingeübt wird. Zudem werden die Senioren zum gezielten Muskel- und Krafttraining angeleitet und die Kinder erhalten Zeit zum Toben. Vereinsvorstand Andreas Hänssler: „Die Auszeichnung hatte enorme Wirkung nach außen, nicht nur die Spendenübergabe war sehr gut besucht, sondern seither sind auch die sonst mäßig besetzten Sportausschusssitzungen bei den Mitgliedern wieder beliebt. Der generationenübergreifende Gedanke, den wir mit dem Sen-Ki-Projekt angestoßen haben, wird auch von anderen Abteilungen aufgegriffen.“

Der Verein Kraft-Werk Schwarzach wurde für sein Langhanteltraining prämiert, das Senioren und Jugendlichen gleichermaßen hilft, Kraft und Selbstbewusstsein aufzubauen. Der 1. Vorsitzende und Olympiamedaillengewinner im Gewichtheben Oliver Caruso: „Seit der Spendenübergabe ist die Zahl der Mitglieder weiter gestiegen, von damals gut 700 auf aktuell 880. Wir stellen fest, dass sich in den letzten Wochen überproportional viele Senioren anmelden. Das führen wir auch auf die Sportvereint-Aktion zurück.“

Der Vereinsvorsitzende des Judo-Sportvereins in Speyer, Michael Görgen-Sprau, und die Leiterin der Geschäftsstelle, Gerlinde Görgen, finden folgende Worte für die Auszeichnung ihres Vereins für die gute generationsübergreifende Arbeit: „Wir hatten den Seniorenbereich bereits vor der Aktion Sportvereint im Fokus, das hat sich aber nach der Spendenbekanntgabe noch weiter verstärkt. Einige unserer Übungsleiter erwerben nun auch die Reha-Lizenz und wir planen einen Seniorentag, um auf die Bedürfnisse unserer älteren Mitglieder noch besser eingehen zu können. Seit der Spendenübergabe haben sich viele junge und ältere Vereinsmitglieder kennengelernt und es nehmen mehr Großeltern am Turnen mit ihren Enkelkindern teil. Das werten wir als tollen Erfolg des Miteinanders im Sinne von Sportvereint.“

Das Projekt „Kinder trainieren Großeltern“ wird vom TSV Buchen umgesetzt und war Anlass für die Dietmar Hopp Stiftung, die Arbeit des Vereins mit einer 20.000 Euro-Spende anzuerkennen. Kurt Bonaszewski, Vorsitzender des TSV Buchen, erläutert die gute Resonanz im Nachgang der Aktion: „Natürlich werden wir auch heute noch auf unseren Erfolg bei der Aktion Sportvereint angesprochen und erfahren für unseren Beitrag breite Anerkennung. Das bestätigt uns in unserer Arbeit. Wir denken, wir liegen mit unserer Idee, Senioren und Kinder im Sport zu vereinen, genau richtig. Darauf werden wir weiter unser Hauptaugenmerk legen.“

Von positivem Widerhall unter den eigenen Vereinsmitgliedern, der Bevölkerung und der Presse berichten auch die übrigen sechs ausgezeichneten Vereine. Als Fazit kann gezogen werden, dass ein Stein ins Rollen gebracht wurde und dass es gut und wichtig für Vereine ist, ihr Sportangebot als Mischung für verschiedene Altersgruppen auszurichten. Die erste Auszeichnung für die zweite Hälfte der 20 ausgezeichneten Vereine geht, soviel kann verraten werden, in den Odenwald.

Über die Aktion Sportvereint

Die Jubiläumsaktion Sportvereint setzt ein Zeichen und will Ideen aufzeigen, wie sich Sportvereine zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und wie der Austausch von Jung und Alt, mit und ohne Behinderung, verstärkt wird. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Sportvereint spricht explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Dietmar Hopp Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt hatten sich 72 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Ideen für Mehrgenerationensport um eine Förderung beworben. Die erste Spende wurde am 20. Oktober 2017 bekannt gegeben, es folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet 12 Monate später mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der seit dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Die Liste der prämierten Vereine wird pro Monat um bis zu drei Bekanntgaben ergänzt. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de

www.20-jahre-dietmar-hopp-stiftung.de