Familienverein TV Reisen 1911 e.V. von Dietmar Hopp Stiftung ausgezeichnet

Turnverein aus dem Odenwald überzeugt bei der Aktion „Sportvereint“

Generationenübergreifende Angebote werden mit 20.000 Euro belohnt

Der Familienverein TV Reisen bietet Bewegung für Alt und Jung an. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Der Familienverein TV Reisen bietet Bewegung für Alt und Jung an. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Birkenau-Reisen. Der Turnverein (TV) Reisen 1911 e.V. wird für seine generationenübergreifenden Sportangebote und seine inklusiven Turngruppen mit einer Auszeichnung der Aktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung wertgeschätzt. Der Verein ist damit einer von insgesamt 20 Sportvereinen, die eine Spende in Höhe von 20.000 Euro erhalten. Unter anderem überzeugte das sportliche Miteinander von Alt und Jung auf dem jährlich veranstalteten Vereinssportfest die Jury der Dietmar Hopp Stiftung. Das Motto des Vereins, als Familiensportverein die Bürger zu begeistern und für mehr Bewegung zu gewinnen, zahlte sich aus.

Freude beim Familienverein: Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung übergibt an den 1. Vereinsvorsitzenden Knut Roggatz das Förderschild der Aktion. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Freude beim Familienverein: Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung übergibt an den 1. Vereinsvorsitzenden Knut Roggatz das Förderschild der Aktion. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Die mit der Auszeichnung verbundene Spende wurde am 25. März 2017 von der Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung Katrin Tönshoff im Rahmen einer Mitgliederversammlung symbolisch übergeben. „Um bis ins hohe Alter fit und aktiv zu bleiben sind zwei Dinge unerlässlich: Bewegung und Kontakt. Beides hat der über 100 Jahre alte Verein TV Reisen seit eh und je zu bieten. Wir schätzen die engagierte Arbeit des Vereins, der seine generationenübergreife Arbeit überzeugend dargestellt und sich im Jubiläums-Wettbewerb der Dietmar Hopp Stiftung durchgesetzt hat“, so Katrin Tönshoff. Der Vorstandsvorsitzende Knut Roggatz dankte in seinem Redebeitrag dem Engagement der Stiftung: „Durch Ausschreibungen wie Sportvereint haben Vereine die Chance außergewöhnliche Projekte zu verwirklichen. Das ist auch für uns eine sehr gute Gelegenheit unser Vereinsangebot weiter zu verbessern!“ Die Gäste erlebten in der Südhessenhalle abwechslungsreiche Darbietungen von inklusiven Turngruppen, Tänzerinnen und Handballern. Der anwesende Bürgermeister Helmut Morr überzeugte sich vom umfangreichen Sportangebot und davon, dass die Reisener zusammen halten. Aus den Mitteln der Spende will der Verein in die Außenanlage investieren, die gleichermaßen von Leichtathleten, Turnern aller Generationen, Seniorenhandballern wie auch Faustballern genutzt wird.

Ein wichtiger Kernpunkt der generationenübergreifenden Aktivitäten im Verein ist das jährlich veranstaltete Vereinssportfest. Unterschiedliche Sportabteilungen leisten ihren Beitrag an diesen Tag, an dem Jedermann mit und ohne Vereinsmitgliedschaft zum Mitmachen eingeladen ist. Bei Wanderungen und Mountainbiketouren durch den Odenwald können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der frischen Luft sportlich betätigen. Der Höhepunkt findet auf dem Sportplatz mit Leichtathletikwettkämpfen, einem Bewegungsparcours oder einem Boule-Turnier, welches zwangslos Alters- und Geschlechtergrenzen überwindet, statt. Eine beliebte Neuheit ist das sogenannte Trisports-Turnier, bei dem Abteilungsteams in neuen, vereinsfremden Sportarten wie z.B. Kegeln oder Elefantenfußball gegeneinander antreten. Das gemeinsame Erlebnis steht im Vordergrund. Den stimmungsvollen Abschluss des Tages bildet ein altersübergreifender Hochsprungwettbewerb der Leichtathleten. Im Jahr 2016 folgten erstmals auch Bewohner der örtlichen Flüchtlingsunterkunft der Einladung und machen mit.

Die Tanzgruppe K-Otix zeigte ihr Können. Foto: Turnverein Reisen 1911 e.V.

Gespannt sehen die Reisener der Eröffnung der „alla hopp!“-Anlage im nur drei Kilometer entfernten Mörlenbach entgegen. Das Vereinsangebot dürfte sicher die eine oder andere Übungsstunde bereichern, die man dann kurzerhand unter den freien Himmel verlagert.

„Zum TV Reisen 1911 e.V.“ www.turnverein-reisen.de

 

 

 

 

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner
Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571

info@20-sportvereint.de
www.20-sportvereint.de

 

Über den Turnverein Reisen 1911 e.V.

Im Birkenauer Ortsteil Reisen mit rund 1200 Einwohner hat der Turnverein Reisen rund 950 Mitglieder. Sein Angebotsspektrum vereint alle Generationen, Geschlechter und auch die Herkunft spielt keine Rolle. Begonnen wird mit „Babys in Bewegung“ praktisch mit der Geburt und selbst aktive Mitglieder von über 80 Jahren sind in verschiedenen Gruppen sowohl bei Frauen als bei Männern keine Seltenheit. Der älteste Übungsleiter Albert Wetzel ist inzwischen 79 Jahre alt. Dagegen kann Co-Turn-Abteilungsleiterin Anne Hartmann auch auf die Unterstützung von erst 15-jährigen Helferinnen setzen. Trotz des Breitensportangebotes haben auch die Wettkampfsportler immer wieder für überragende Leistungen gesorgt. Höhepunkt für die Leichtathleten war das Jahr 2006, als in Hannover bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Schüler Yannick Roggatz den Titel holte. Dazu machten Eva Maria Ackermann und Florian Arras den Erfolg des gallischen Leichtathletikdorfes mit den Plätzen 3 und 6 binnen eines Nachmittages perfekt. Stolz kann man ebenfalls darauf sein, die Handballnationalspieler Ralf Heckmann und Jannik Kohlbacher ausgebildet zu haben. Der Empfang für den Europameister Jannik im heimischen Jugendraum im Februar 2016 war ein besonderes Erlebnis. Dennoch liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten auf dem Breitensportangebot. Deshalb nennt der Verein sich „Familiensportverein“. Kontakt: Vorstandsvorsitzender Knut Roggatz, Mumbacher Str. 10, 69488 Birkenau-Reisen, E-Mail: vorstand@turnverein-reisen.de

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

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Jubiläumsaktion Sportvereint mobilisiert Generationen

Halbzeit: Dietmar Hopp Stiftung zeichnete 10 von insgesamt 20 Sportprojekten für Alt und Jung aus

Neue Mitgliedschaften, innovative Sportangebote: Positive Resonanz auf die Aktion in der Bevölkerung

Metropolregion Rhein-Neckar. Die Dietmar Hopp Stiftung prämierte im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint bereits 10 Sportprojekte von Vereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Damit ist die Hälfte der je 20.000 Euro-Spenden für insgesamt 20 Vereine übergeben. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Die ausgezeichneten Projekte bieten unterschiedlichen Altersgruppen Bewegung mit Senioren an und laden zum gemeinsamen Austausch von Alt und Jung ein. Die Resonanz auf die zum Teil neu geschaffenen, altersübergreifenden Sportangebote ist positiv.

Die für ihre vorbildliche generationenübergreifende Vereinsarbeit ausgezeichneten Vereine verteilen sich über die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar. Folgende Vereine durften sich bisher freuen: TSG Seckenheim e.V., Kraft-Werk Schwarzach e.V., TG-Biblis e.V., Judo Sportverein Speyer e.V., TSV Buchen e.V., TG 1889 Sandhausen e.V., Turnverein 1880 Käfertal e.V., Turn und Sportverein Altleiningen e.V. 1889, Deutscher Alpenverein Sektion Heidelberg 1869 e.V. und die Freimersheimer Sportvereinigung 1961 e.V. Details über die Übergaben und Vereinsangebote sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de.

Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg zieht Zwischenbilanz: „Die Begeisterung darüber, dass hier ein Umdenken in Richtung Senioren stattfindet, ist merklich übergesprungen. Die Aktion hat den Fokus auf die ältere Generation gelegt. Wir gehen Schritt für Schritt voran, damit es irgendwann selbstverständlich ist, dass verschiedene Altersgruppen miteinander Sport machen, anstatt getrennt voneinander und nacheinander Kurse zu besuchen.“ Er führt aus, dass typische, negative Begleiterscheinungen, die im Alter auftreten können, durch Sport in der Gemeinschaft reduziert werden können. „Ich denke zum Beispiel an soziale Isolation, Übergewicht und Erkrankungen des Bewegungsapparates“, so Henrik Westerberg.

Die ausgezeichneten Sportprojekte und was danach geschah – vier Beispiele

Die Turn- und Sportgemeinschaft Seckenheim e.V. wurde für ihr Mehrgenerationenprojekt „Senioren und Kinder in Bewegung“, kurz Sen-Ki als erster Verein von der Dietmar Hopp Stiftung belohnt. Kern des Sportangebots ist eine Sportstunde, in der eine tänzerische Choreographie von Senioren und Kindern gemeinsam eingeübt wird. Zudem werden die Senioren zum gezielten Muskel- und Krafttraining angeleitet und die Kinder erhalten Zeit zum Toben. Vereinsvorstand Andreas Hänssler: „Die Auszeichnung hatte enorme Wirkung nach außen, nicht nur die Spendenübergabe war sehr gut besucht, sondern seither sind auch die sonst mäßig besetzten Sportausschusssitzungen bei den Mitgliedern wieder beliebt. Der generationenübergreifende Gedanke, den wir mit dem Sen-Ki-Projekt angestoßen haben, wird auch von anderen Abteilungen aufgegriffen.“

Der Verein Kraft-Werk Schwarzach wurde für sein Langhanteltraining prämiert, das Senioren und Jugendlichen gleichermaßen hilft, Kraft und Selbstbewusstsein aufzubauen. Der 1. Vorsitzende und Olympiamedaillengewinner im Gewichtheben Oliver Caruso: „Seit der Spendenübergabe ist die Zahl der Mitglieder weiter gestiegen, von damals gut 700 auf aktuell 880. Wir stellen fest, dass sich in den letzten Wochen überproportional viele Senioren anmelden. Das führen wir auch auf die Sportvereint-Aktion zurück.“

Der Vereinsvorsitzende des Judo-Sportvereins in Speyer, Michael Görgen-Sprau, und die Leiterin der Geschäftsstelle, Gerlinde Görgen, finden folgende Worte für die Auszeichnung ihres Vereins für die gute generationsübergreifende Arbeit: „Wir hatten den Seniorenbereich bereits vor der Aktion Sportvereint im Fokus, das hat sich aber nach der Spendenbekanntgabe noch weiter verstärkt. Einige unserer Übungsleiter erwerben nun auch die Reha-Lizenz und wir planen einen Seniorentag, um auf die Bedürfnisse unserer älteren Mitglieder noch besser eingehen zu können. Seit der Spendenübergabe haben sich viele junge und ältere Vereinsmitglieder kennengelernt und es nehmen mehr Großeltern am Turnen mit ihren Enkelkindern teil. Das werten wir als tollen Erfolg des Miteinanders im Sinne von Sportvereint.“

Das Projekt „Kinder trainieren Großeltern“ wird vom TSV Buchen umgesetzt und war Anlass für die Dietmar Hopp Stiftung, die Arbeit des Vereins mit einer 20.000 Euro-Spende anzuerkennen. Kurt Bonaszewski, Vorsitzender des TSV Buchen, erläutert die gute Resonanz im Nachgang der Aktion: „Natürlich werden wir auch heute noch auf unseren Erfolg bei der Aktion Sportvereint angesprochen und erfahren für unseren Beitrag breite Anerkennung. Das bestätigt uns in unserer Arbeit. Wir denken, wir liegen mit unserer Idee, Senioren und Kinder im Sport zu vereinen, genau richtig. Darauf werden wir weiter unser Hauptaugenmerk legen.“

Von positivem Widerhall unter den eigenen Vereinsmitgliedern, der Bevölkerung und der Presse berichten auch die übrigen sechs ausgezeichneten Vereine. Als Fazit kann gezogen werden, dass ein Stein ins Rollen gebracht wurde und dass es gut und wichtig für Vereine ist, ihr Sportangebot als Mischung für verschiedene Altersgruppen auszurichten. Die erste Auszeichnung für die zweite Hälfte der 20 ausgezeichneten Vereine geht, soviel kann verraten werden, in den Odenwald.

Über die Aktion Sportvereint

Die Jubiläumsaktion Sportvereint setzt ein Zeichen und will Ideen aufzeigen, wie sich Sportvereine zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und wie der Austausch von Jung und Alt, mit und ohne Behinderung, verstärkt wird. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Sportvereint spricht explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Dietmar Hopp Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt hatten sich 72 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Ideen für Mehrgenerationensport um eine Förderung beworben. Die erste Spende wurde am 20. Oktober 2017 bekannt gegeben, es folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet 12 Monate später mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der seit dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Die Liste der prämierten Vereine wird pro Monat um bis zu drei Bekanntgaben ergänzt. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de

www.20-jahre-dietmar-hopp-stiftung.de

Gemeinsam statt einsam: Pfälzer Lauftreff für Jung und Alt wird ausgezeichnet

FSV Freimersheim 1961 e.V. erhält 20.000 Euro im Rahmen der Aktion Sportvereint

Lauftreff bringt Familien und Senioren in Bewegung

Lauftreff in Freimersheim

Der Lauftreff in Freimersheim richtet sich an alle Generationen. Foto: Dietmar Hopp Stiftung

Freimersheim, 20. März 2017. Die Freimersheimer Sportvereinigung (FSV) 1961 e.V. wird für ihren generationenübergreifenden Lauftreff von der Dietmar Hopp Stiftung mit einer Spende ausgezeichnet. Damit gehört sie zu den 20 Sportvereinen, die eine Spende in Höhe von 20.000 Euro im Rahmen der Aktion Sportvereint erhalten. Der Verein geht nun mit seinem offenen Lauftreff für Jedermann & Jedefrau sowie für Kinder und Jugendliche an den Start.

Die Spende wurde am 19. März im Rahmen einer Auftaktveranstaltung auf dem Sportgelände in Freimersheim der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Zahlreiche Mitglieder und Interessierte wohnten dem Event bei. Der 1. Vorsitzende der FSV, Peter Rummel, betonte: „Wir möchten mit unserer Initiative gezielt den Spaß an der sportlichen Betätigung in der Gemeinschaft in den Vordergrund stellen. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Freizeitläufern, und nicht um Leistungssport.“ Besonders stolz sei der Verein darauf, dass die Gründung des Lauftreffs durch die Dietmar Hopp Stiftung gefördert wird, so Rummel.

Auf dem Programm standen neben ausführlichen Informationen zum Lauftreff inklusive einer praktischen Einführung durch Hans-Jürgen Eichberger – ein pfalzweit bekannter Läufer, genannt “Eichi” – auch die offizielle Übergabe des Förderschildes durch Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung. „Laufen an der frischen Luft ist wahrscheinlich das niederschwelligste Sport, den man anbieten kann. Selbst Kinder und Jugendliche können mitmachen, und eine spezielle Ausrüstung ist auch nicht nötig. Schwerpunkte dieses Sportangebots ist eine gewisse Regelmäßigkeit durch soziale Kontakte und der Austausch mit seinen Nachbarn, Verwandten oder neu Zugezogenen, quasi nebenbei. Das Besondere ist die Aufteilung in Leistungs- und nicht Altersgruppen“, so Henrik Westerberg. Die Pfalz sei bekannt für ihren sozialen Zusammenhalt und ihre innovativen Ideen, die auch ohne großen Aufwand Gutes bewirken. „Wir freuen uns für Freimersheim und werden die Nachhaltigkeit der Initiative verfolgen. Der Ansatz ist sehr vielversprechend.“ Die Veranstaltung wurde durch einen Vortrag von Katrin Kusche, Ernährungsberaterin der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema gesunder Durstlöscher abgerundet.

Der Lauftreff wurde, inspiriert von der Ausschreibung der Dietmar Hopp Stiftung, neu ins Leben gerufen und wird etwa 5 Laufgruppen mit je 10–15 Sportlern umfassen. Bei dem einfachen und niederschwelligen Konzept ohne Zwang treffen sich Läufer aller Altersgruppen zwei- bis dreimal wöchentlich. Neulinge und Anfänger werden von den Lauf-Treff-Leitern besonders eingewiesen. Die unterschiedlichen Laufgruppen absolvieren dann, je nach Leistungsniveau der TeilnehmerInnen, ein unterschiedliches Programm. Daher bietet die FSV verschiedene Gruppen an: für Einsteiger, für Fortgeschrittene sowie für die ganze Familie. Ebenfalls im Programm ist eine Nordic-Walking-Gruppe. Als Übungsleiter stehen hierfür die langjährigen und erfahrenen Läufer Reinhold Salm und Marco Pörner zur Verfügung. Neben dem Laufen sind weitere In- und Outdoor-Aktivitäten, sowie verschiedene Vortragsreihen und gesellige Veranstaltungen geplant. Hier hat sich die Sportvereinigung bereits die Unterstützung von Hans-Jürgen Eichberger sowie der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland eingeholt.

Mit der 20.000 Euro-Spende soll das Lauftreff-Angebot weiter ausgebaut werden. Das Geld wird für Übungsleiter sowie Gesundheitsberater eingesetzt. Als Themen sind Ernährung, Bewegung und orthopädische Vorträge angedacht.

Die Spende an die Reimersheimer Sportvereinigung ist die zweite Sportvereint-Spende, die in die Pfalz ging. Im Februar 2017 wurde der TuS Altleiningen e.V. für sein generationenübergreifendes Angebot ausgezeichnet.

Es freuen sich über die Auszeichnung und den Start des Lauftreffs (v.l.n.r.): Übungsleiter Reinhold Salm und Marco Pörner, 1. FSV-Vorsitzender Peter Rummel, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg. Foto: FSV Freimersheim 1961 e.V.

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

 

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung
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Über den FSV Freimersheim 1961 e.V.

Die Freimersheimer Sportvereinigung bietet in ihren vier Abteilungen Fußball, Tischtennis, Tennis und Gymnastik rund 650 Mitgliedern eine sportliche Heimat. Für Jung und Alt, Männer und Frauen sowie Kinder und Jugendliche werden in allen Abteilungen zielgerichtete Sportmöglichkeiten angeboten. Die zahlreichen Veranstaltungen des Vereins im Laufe eines Jahres sind bei den Mitgliedern, den  Einwohnern von Freimersheim und den Nachbargemeinden sehr willkommen und beliebte Treffpunkte für Jung und Alt.
“Mehr als nur ein Sportverein”, dieser Slogan wird bei der Freimersheimer Sportvereinigung mit Leben gefüllt.

DAV Sektion Heidelberg für generationenübergreifendes Angebot ausgezeichnet

Heidelberg. Der Deutsche Alpenverein (DAV) Sektion Heidelberg 1869 e.V. erhält als einer von 20 Sportvereinen im Rahmen der Aktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung eine Spende in Höhe von 20.000,- €. Die Sektion wurde für ihr generationenübergreifendes Vereinsangebot für junge und alte Mitglieder ausgewählt.

DAV Heidelberg Kletterhalle

Das Vereinsangebot für jedes Alter in der Ketterhalle sowie gemeinsam in der Natur überzeugt beim Deutschen Alpenverein Sektion Heidelberg. Foto: Deutscher Alpenverein Sektion Heidelberg 1869 e.V./Alexander Seiler

Die Aktivitäten des DAV richten sich seit Jahren an Sportbegeisterte aus allen Altersgruppen. Bei gemeinsamen Bergtouren, Wanderausflügen und Kletterschnupperkursen kommen auch Familien und Senioren miteinander in Bewegung und ins Gespräch. Menschen mit Behinderung werden beim regelmäßigen Sportklettern explizit zum Mitmachen angesprochen. Zahlreiche Angebote werden im Einklang mit der Natur im Freien durchgeführt. Die Bemühungen des DAV, die unterschiedlichen Gruppen bei einem sportlichen Ereignis zusammenzubekommen, wird nun von der Dietmar Hopp Stiftung gewürdigt.

Bei der Feier zur Spendenübergabe am 15. März 2017 in den Vereinsräumen der Sektion Heidelberg des DAV wurde auch der Einsatzzweck der Spende vorgestellt. Mit der Spende soll eine Außenkletteranlage an der Kletterhalle im Harbigweg errichtet werden, damit kletterfreudige DAV-Mitglieder in Heidelberg auch an der frischen Luft trainieren können. Auch bei diesem Vorhaben werden Familien – als eine Form der generationenübergreifenden Zusammenkunft – bedacht. Dr. Ulf Gieseler, 1. Vorsitzender der des DAV Sektion Heidelberg 1869 e.V., würdigte in seiner Dankesrede das große Engagement der Dietmar Hopp Stiftung für Sport und Fitness in der Rhein-Neckar-Region. Die Aktion Sportvereint lobte er als sportliche und integrative Initiative: „Der DAV stellt eine zusammenführende Vereinsplattform dar und bringt Menschen aller Altersgruppen in den verschiedensten Bergsportdisziplinen zusammen. Insbesondere das Projekt der Außenkletteranlage fördert den Sport von Jung und Alt im Vereinsheim und schafft neue Möglichkeiten zur Zusammenkunft, ohne in die Berge fahren zu müssen. Wir wissen von unseren Müttern und Vätern, wie gerne sie sich gemeinsam mit ihren Kindern draußen bewegen. Es ist wunderbar, dass wir nun auch Klettern im Freien in einem geschützten Rahmen anbieten können.“

Henrik Westerberg, Referent Sport der Dietmar Hopp Stiftung, betonte: „Seniorinnen und Senioren besitzen genauso wie jüngere Bergsportler eine beachtliche Fitness. Diese gilt es zu trainieren und dazu werden Bewegungsmöglichkeiten bei jedem Wetter benötigt. Das Angebot der freizeitorientieren Sportmöglichkeiten im DAV Heidelberg richtet sich an alle Zielgruppen, Alt wie Jung.“ Henrik Westerberg übergab Herrn Dr. Gieseler das Förderschild der Dietmar Hopp Stiftung, welches zukünftig die Außenkletterwand schmücken wird.

Der Verein wird nun mit der Planung und Umsetzung des Projektes beginnen. Neben der Spende der Dietmar Hopp Stiftung werden Mitgliedsbeiträge die restlichen Kosten von voraussichtlich insgesamt 55.000 Euro abdecken. Die voraussichtliche Fertigstellung der Kletterwand wird im Frühjahr 2018 sein.

Übergabe DAV Heidelberg

Der DAV-Vorstand der Sektion Heidelberg freut sich über die Auszeichnung. Dr. Ulf Gieseler, 1. Vorsitzender (3.v.l.) nimmt das Förderschild von Sportreferent Henrik Westerberg (4.v.l.) entgegen.

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

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Über den Deutschen Alpenverein Sektion Heidelberg 1869 e.V.

Der Sektion Heidelberg des Deutschen Alpenvereins gehören über 8.000 Mitglieder an. Die Sektion ist damit einer der größten Sportvereine Heidelbergs. 1869 wurde der Alpenverein Heidelberg durch Hermann von Helmholtz gegründet, unmittelbar nach der Konstituierung des Deutschen Alpenvereins, an der Helmholtz ebenfalls beteiligt war.

Die Sektion bietet ein reiches Ausbildungs- und Tourenangebot an. Den Verein unterstützen dabei viele ausgebildete Leiter und zusätzliche erfahrene Organisatoren, die allesamt ehrenamtlich tätig sind.

Aus der Sektion sind eine Reihe herausragender Alpinisten hervorgegangen; stellvertretend sei hier nur Reinhard Karl genannt, der erste Deutsche auf dem Mount Everest. Nichtsdestotrotz ist das Leistungsspektrum weit gefächert, ebenso wie das Angebot für die Bergsteiger, Skitourengeher, Schneeschuhwanderer, Höhlenbegeher oder Wanderer.

Die Sektion betreibt eine umfangreiche Jugendarbeit mit mehreren Gruppen. Ebenso sind Familiengruppen zu erwähnen. Eine Besonderheit stellt aber sicherlich das regelmäßige Klettern für Menschen mit Behinderung dar.

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!‘‘ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

 

 

Feierstunde für Alt und Jung in der Pfalz

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet TuS Altleiningen e.V. 1889 für generationenübergreifendes Projekt aus

Das offene Vereinsangebot für jedes Alter überzeugte beim TuS Altleiningen. Quelle: TuS Altleiningen e.V. 1889

 

Altleiningen, 24. Februar 2017. Der Turn- und Sportverein Altleiningen wurde für sein generationenübergreifendes Vereinsangebot von der Dietmar Hopp Stiftung ausgezeichnet. Das offene Vereinsangebot für jedes Alter bietet viel Raum für sportliches und soziales Zusammensein. Der TuS Altleiningen gehört zu den 20 Sportvereinen, die von der Dietmar Hopp Stiftung eine Spende in Höhe von 20.000 Euro im Rahmen der Aktion Sportvereint erhalten. Mit dem Geld strebt der Verein an, eine Trainingslandschaft auf dem brachliegenden Grundstück neben dem Sportheim zu errichten. Die Anlage soll der gesamten Gemeinde zugängig sein.

Die offizielle Spendenübergabe fand am 24.Februar 2017 bei einer Feierstunde im Sportheim des TuS Altleiningen statt. Marco Faedda, 1. Vorsitzender des Vereins, dankte den Übungsleitern und Vorstandsmitgliedern für ihre aktive Vereinsarbeit und das hervorragenden Sportangebote für alle Altersgruppen. „Es bereitet mir große Freude, diesen Verein zu führen und ich bin stolz auf unsere Angebote, die wir jedem Alter anpassen“, sprach Marco Faedda zur Spendenübergabe. „In der Pfalz bleibt niemand alleine, Gemeinschaft ist uns besonders wichtig.“ Die anwesenden aktiven Sportler, Ehrengäste, Sponsoren und Förderer erfreuten sich am abwechslungsreichen Programm der Veranstaltung.

Marco Faedda betonte: „Wir freuen uns, dass es jetzt auch bald losgeht mit dem Bau des Trainingsgeländes“, denn Dank der Spende der Dietmar Hopp Stiftung ist die Finanzierung des generationsübergreifenden Bewegungsparcours möglich. Die Projektleiterin Petra Hutera erklärte bei der Übergabe: „Die gute Zusammenarbeit im Verein wird das Bauvorhaben durch ganz viel Eigenleistung und mit Hilfe von ortsansässigen Firmen unterstützen. Wenn Klein und Groß, Jung und Alt zusammen buddeln und bauen wird das Motto der Aktion Sportvereint perfekt umgesetzt“. Entstehen soll auf dem TuS-Grundstück ein Trainingsgelände mit Geräten zum Balancieren und Möglichkeiten zur Schulung von Ausdauer und Kraft. Außerdem wird der Verein eine Sprinttreppe und ein Rutschbahn bauen.

Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, beglückwünschte den Verein und übergab das Förderschild, das die Spende dokumentiert. „Ein Verein lebt eben nicht nur von seinen Erfolgen, ein Verein lebt vor allem von den Menschen, die mitmachen. Von Menschen, die sich auch zum Teil selbstlos und ehrenamtlich einbringen, die manche Stunde investieren, die Arbeit im Hintergrund leisten und Angebote für alle Mitglieder unabhängig des Alters machen. Deshalb ist uns hier die Entscheidung leicht gefallen, denn nichts ist so wichtig wie eine Atmosphäre des Willkommenseins!“

TuS Altleiningen e.V.

Freudige Gesichter in der Pfalz (v.l.n.r.): Petra Hutera, Cora Hutera, Marco Faedda (1. Vorsitzender desa TuS Altleiningen e.V.), Henrik Westerberg (Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung) und Frank Dennhardt (Ortsbürgermeister Altleiningen). Foto: TuS Altleiningen e.V. 1889

 

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung
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www.20-sportvereint.de

 

Über den TuS Altleiningen e.V. 1889

Der TuS Altleiningen hat ca. 650 Mitglieder, die in vielen Sparten organisiert sind. Fußball hat einen hohen Stellenwert. Die erste Mannschaft spielt in der Landesliga Ost. Angebote wie Gesundheitssport, Kinderturnen, Nordic Walking, Gymnastik für alle Altersgruppen sowie Kurse für  Trendsportarten wie Zumba, Piloxing, TRX und Selbstverteidigung haben einen festen Stellenwert im Vereinsgeschehen.

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608550
F: 06227 8608571
info@dietmar-hopp-stiftung.de
www.dietmar-hopp-stiftung.de

Sport für alle Generationen in Käfertal

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet den Turnverein 1880 Käfertal aus

Sport TV Käfertal

Die sportliche Gemeinschaft von Menschen zu fördern ist dem TV Käfertal wichtig. Bildquelle: TV Käfertal

Mannheim-Käfertal, 6.2.2017: Der Turnverein (TV) 1880 Käfertal ist durch die Dietmar Hopp Stiftung mit seinem Angebot einer Eltern/Großeltern-Kind Turnstunde anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Stiftung im Rahmen der Aktion Sportvereint mit einem Förderbetrag von 20.000 Euro bedacht worden. Die gut besuchte Turnstunde ist für ältere wie jüngere Vereinsmitglieder eine Möglichkeit, sich fit zu halten und gemeinsam in Austausch zu kommen.

Es freuen sich über die Auszeichnung (v.l.n.r.): Sportreferent Henrik Westerberg, Jörg Trinemeier (1. Vorsitzender TV Käfertal 1880 e.V.) und Michael Scheidel (Sportkreisvorsitzender Mannheim). Foto: TV 1880 Käfertal

Die Dietmar Hopp Stiftung hat im Frühjahr 2016 ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert und aus diesem Anlass die Jubiläumsaktion Sportvereint ausgerufen. Die Förderaktion wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und will generationsübergreifende Initiativen fördern. Dazu spendet die Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die ausgezeichneten Sportprojekte sind vorbildlich sowie innovativ und animieren neben Senioren, Kinder und jugendliche Menschen mit und ohne Behinderung zum Mitmachen.

Die Spenden-Übergabe wurde am 6. Februar 2017 im Rahmen einer sportlich-geselligen Zusammenkunft gefeiert. Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, beglückwünschte den Turnverein 1880 Käfertal: “Im Verein TV Käfertal schauen sie genau hin und nutzen die über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen. Die Mitglieder werden da abgeholt, wo sie sind, egal in welchem Alter, wie das Beispiel Großeltern/Kind-Turnstunde sichtbar macht.“

Bärbel Mondl, Sportvorsitzende des Turnvereins Käfertal und eine der Leiterinnen der Turnstunde: “Es nehmen Großeltern teil, die ihren Gleichgewichtssinn, ihre Koordination und ihr Herz-Kreislaufsystem trainieren. Da einige ohnehin ihre Enkel begleiten, bieten wir ihnen ein Sportprogramm an – gemeinsam mit der jungen Generation. Die Gemeinschaft von Menschen zu fördern ist ein wichtiger Auftrag von Sportvereinen, den wir in Käfertal gerne erfüllen.”

Mit der Spende soll die Trainingsfläche im Freien erweitert werden. Dafür werden professionelle Sportgeräte für die generationsübergreifende Bewegung im Freien angeschafft. Sobald die Wetterverhältnisse Erdarbeiten wieder zulassen, wird der Turnverein Käfertal die Installationsarbeiten beginnen. Aushub, Montage, Grünarbeiten und TÜV-Abnahmen wird der Verein übrigens in Eigenleistung beisteuern, um den Förderbetrag umfassend in die Sportgeräte investieren zu können.

 

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

 

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung

Raiffeisenstraße 51,
68789 St. Leon-Rot
Henrik Westerberg, Referent Sport,
T: 06227 8608 580,
F: 06227 8608 571
info@20-sportvereint.de

 

Über den Turnverein 1880 Käfertal e.V.

Der Turnverein 1880 Käfertal ist der angestammte ‘Turnverein’ in einem der ältesten Mannheimer Stadtteile, in Käfertal. Gegründet in der Hochzeit der Deutschen Turnbewegung Ende des 19. Jahrhunderts, ist der Turnverein über all die Jahre fest im Mannheimer Norden verwurzelt. Insbesondere der Faustball kam im Verein mit mehreren deutschen Jugendmeisterschaften und zahlreichen Nationalspielerinnen und Nationalspielern, die aus Käfertal stammen, zur Blüte. Der Turnverein 1880 Käfertal hat über 800 Mitglieder, die in acht Abteilungen Breiten-, Gesundheits- und auch Leistungssport betreiben: GYMWELT, Kinderturnen, Faustball, Kegeln, Integrative Sport- und Spiel-Gruppe, Karate, Tennis und die Jugendabteilung. Der Verein ist mehrfach für sein gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement mit renommierten Preisen ausgezeichnet worden. Das jährliche, der Idee der umfasenden Inklusion gewidnete Inklusive Sport- Spiel- und Familienfest, das zusammen mit den ‘Spargelstechern’ der DJK Käfertal-Waldhof ausgerichtet wird, ist einer der Höhepunkte im Vereinsleben des Turnvereins. Ansprechpartner für die Eltern- / Großeltern – Kind Turngruppe ist Franziska Mondl, zu erreichen über info@tv-kaefertal.de, Tel. 0621 / 73 23 13. Für alle Fragen im Zusammenhang mit dem Förderprojekt der Dietmar Hopp Stiftung steht der erste Vorsitzende Jörg Trinemeier zur Verfügung: 0178 / 78 549 61, vorsitzender@tv-kaefertal.de

 

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de

www.20-jahre-dietmar-hopp-stiftung.de

Sport vereint Generationen in Sandhausen

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet Basketballmentoren-Programm der TG 1889 Sandhausen e.V. aus
20.000 Euro-Scheckübergabe im Rahmen der Aktion Sportvereint

TG Sandhausen

Basketballwissen wird von Alt an Jung im Mentorenprogramm der Wild Bees weitergegeben. Foto: TG 1889 Sandhausen e.V.

 

Sandhausen, 15. Januar 2017. Im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint unterstützt die Dietmar Hopp Stiftung das generationsübergreifende Basketballmentoren-Projekt der Turngemeinde 1889 Sandhausen e.V. Abteilung Basketball mit 20.000 Euro. Die feierliche Spendenübergabe fand im Zuge des ersten Rückrundenspieltages am 14. Januar 2017 im Vereinsraum der TG in Sandhausen statt.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Als eines von 20 innovativen Projekten, die im Laufe des Jubiläumsjahres durch die Stiftung ausgezeichnet werden, konnte das Basketballmentoren-Programm der TG Sandhausen Wild Bees die Jury überzeugen.

Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, erläutert die Begeisterung für das vorbildliche Projekt des Vereins: „Die Mischung macht’s. Wer 20 oder 30 Jahre im Verein war oder ist, kennt sich einfach aus. Junge oder neue Mitglieder bringen viele Ideen mit. Wer das Bewährte mit dem Neuen in der richtigen Mischung verknüpft, entfacht Energien, die für alle Beteiligten vorteilhaft sind.“

Am 14. Januar 2017 wurde die Spende anlässlich des Neujahrsempfangs durch Herrn Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, in feierlichem und sportlichem Rahmen symbolisch überreicht. Glückwünsche und Grußworte wurden durch Herrn Dieter Schmidt-Volkmar, ehem. Vorsitzender Landessportverband (LSV) Baden-Württemberg, Herrn Gerhard Schäfer, Vorsitzender des Sportkreis Heidelberg, und Herrn Georg Kletti, Bürgermeister der Gemeinde Sandhausen, überbracht. Die Ehrengäste, ehrenamtliche Vereinsdelegierte, aktive Sportlerinnen und Sportler, wie auch Eltern, Kinder und Senioren erlebten einen bunten Basketballtag mit spannenden Begegnungen im Jugend-, Damen- und Herrenbereich sowie herausragenden Showeinlagen und Schlagzeug-Solos von Maskottchen Buzz R. Beater.

Sportreferent Henrik Westerberg übergibt das Förderschild der Dietmar Hopp Stiftung an den stv. Abteilungsleiter Basketball der Wild Bees der TG Sandhausen, Tobias Lenz. Foto: Daniel Höhr

Das Basketballmentoren-Programm der TG Sandhausen Wild Bees ist Teil der integrativen Neuausrichtung der Abteilung, bei der die Förderung des Basketballsports, aber auch die Inklusion von verschiedenen Generationen, Lebensbereichen und Leistungsklassen im Mittelpunkt steht. Die Freizeitgruppe, das Positionstraining und die dritten Damen- und Herrenmannschaften bilden die drei Säulen des Programms. Die Freizeitgruppe bietet Basketballern jeden Alters die Möglichkeit, sich einmal in der Woche sportlich zu betätigen. In den dritten Mannschaften trainieren Oldies und Youngsters sowie Männer und Frauen als Team gemeinsam das Positionstraining. Ziel des innovativen Trainingskonzeptes ist es, Seniorinnen und Senioren, auch über ihre aktive Zeit als Basketballer hinaus, zu mehr Bewegung im Alter und zur Weitergabe ihres Basketballwissens zu animieren. Zudem sollen Jugendliche anhand der intensiven Betreuung durch erfahrene Spieler besser ausgebildet werden. Dies stärkt den Zusammenhalt innerhalb des Vereins. Abteilungsleiter Tobias Lenz, der das Positionstraining ins Leben gerufen hat: „Wir sind begeistert von dem Zuspruch, der uns aktuell von innerhalb und außerhalb des Vereins für unsere Arbeit entgegen gebracht wird. Es ist uns eine besondere Ehre, von der Dietmar Hopp Stiftung wahrgenommen und ausgezeichnet zu werden. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung. Das Mentoren-Programm gibt uns die Möglichkeit, die Jugend bestmöglich zu schulen, gleichzeitig die Senioren im Verein zu halten und deren Wissen bestmöglich zu nutzen.“

Bisher konnte vor allem das zeit- und ressourcenintensive Positionstraining nur in den spielfreien Perioden und für ausgewählte Talente realisiert werden. Die Sportvereint-Spende soll eine ganzjährige Umsetzung ermöglichen und wird der Verbesserung von Übungsleiteraus- und Fortbildungen, der Investition in Trainingsausstattung und der Schaffung von zusätzlichen Hallenzeiten zugutekommen. Das Basketballmentoren-Programm steht mit seiner eingliedernden Ausrichtung ganz im Zeichen der Generationenvereinigung.

Stifter Dietmar Hopp: „Eine gute körperliche und mentale Verfassung sowie ein funktionierendes soziales Umfeld werden bedeutsamer, je älter die Menschen werden. Ich erhoffe mir, dass die Aktion Sportvereint Vorbild und Ideenlieferant ist, um Vereinen der Metropolregion zu zeigen, wie Jung und Alt miteinander in Kontakt gebracht werden können.“

Als gemeinnütziger Breitensportverein verstehen sich die TG Sandhausen Wild Bees als eine wichtige Stütze von sozialen Strukturen und generationsübergreifender Verbundenheit. Im Verein werden Selbstbestimmtheit und das gemeinschaftliche Miteinander großgeschrieben – auch über die aktive Spielzeit des Sportlers hinaus!

Vereinsmitglieder, Ehrengäste, Ehrenamtliche, aktive Sportlerinnen und Sportler, Eltern, Kinder und Senioren wohnten der Spendenübergabe bei und erlebten anschließend einen bunten Basketballtag. Foto: Daniel Höhr

Über die Aktion Sportvereint

Die Dietmar Hopp Stiftung hat im Frühjahr 2016 ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert und aus diesem Anlass die Jubiläumsaktion Sportvereint ausgerufen. Die Förderaktion wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und will generationsübergreifende Initiativen fördern. Dazu spendet die Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die ausgezeichneten Sportprojekte sind vorbildlich sowie innovativ und animieren neben Senioren, Kinder und jugendliche Menschen mit und ohne Behinderung zum Mitmachen. Sportvereint spricht explizit Sportarten an, die in der regulären Förderung der Dietmar Hopp Stiftung – Fußball, Handball, Eishockey und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt haben sich 72 Sportvereine aus der Region beworben. Über die Spendenvergaben und die Projekte wird auf der Webseite www.20-sportvereint.de berichtet. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

 

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung

Raiffeisenstraße 51,
68789 St. Leon-Rot
Henrik Westerberg, Referent Sport,
T: 06227 8608 580,
F: 06227 8608 571
info@20-sportvereint.de

 

Über die TG 1889 Sandhausen Wild Bees

Der Gesamtverein TG 1889 Sandhausen e.V. hat mehr als 1.200 aktive Mitglieder, die zwischen 2 und 93 Jahren alt sind, u.a. mit geistiger und körperlicher Behinderung. 400 Mitglieder sind über 60 Jahre alt. Die ehrenamtlich geführte Basketball-Abteilung der TG Sandhausen wurde 1969 gegründet. Von 2001 bis 2014 war die 1. Damenmannschaft in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga aktiv. Im weiblichen Seniorenbereich ist derzeit die Regionalliga, bei den Herren die Oberliga die höchste Spielklasse. Die U15 weiblich und die U18 männlich gehen in der Jugendoberliga, der höchsten Spielklasse in Baden- Württemberg, an den Start. Fast jede Altersklasse von U8 bis Ü50 ist im Spielbetrieb vertreten. Seit 2003 sind Schiedsrichter/innen aus den Reihen der TG in der 1.Herren-Bundesliga, seit 2007 auch international (FIBA) als Unparteiische unterwegs. Aktuell sind 21 Mannschaften im Spielbetrieb bei 400 Mitgliedern.

 

Ansprechpartner

TG 1889 Sandhausen e.V.

Abteilung Basketball
Stranggasse 42,
69207 Sandhausen
Rolf Schneider, Abteilungsleiter
Tobias Lenz, Abteilungsleiter
T: 06224-52286
info@tg-sandhausen-basketball.de

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

www.dietmar-hopp-stiftung.de

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Kinder trainieren Großeltern in Buchen

20.000 Euro aus der Aktion Sportvereint gehen an den TSV Buchen
Dietmar Hopp Stiftung zeichnet Mehrgenerationensport aus

Generationsübergreifend werden im TSV verschiedene sportliche Betätigungen angeboten. Foto: Peter Brünner/TSV Buchen

Buchen, 13. Januar 2017. Über ein besonderes Neujahrsgeschenk freut sich der Turn- und Sportverein (TSV) Buchen, dem die Aktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung einen Geldsegen von 20.000 Euro beschert. Darüber freute sich die ganze TSV-Familie und ist stolz auf ihre erfolgreiche Bewerbung mit dem Projekt „Kinder trainieren Großeltern“.

Im Frühjahr 2016 feierte die Stiftung ihr 20-jähriges Bestehen und hat aus diesem Grund zur Jubiläumsaktion Sportvereint aufgerufen. Diese wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und möchte generationsübergreifend entsprechende Initiativen fördern und außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die ausgezeichneten Sportprojekte sind vorbildlich sowie innovativ und sollen neben Senioren auch Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zum Mitmachen animieren.

Von dem Projekt „Kinder trainieren Großeltern“, das der TSV Buchen bei der Dietmar Hopp Stiftung anlässlich ihrer Aktion eingereicht hatte, war die Jury so überzeugt, dass sie den Beitrag des TSV zugleich mit insgesamt weiteren neunzehn Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Necker auf eine Stufe stellte und mit 20.000 Euro honorierte. Die Übergabe der Geldspende fand am 13. Januar 2017 in der TSV-Sporthalle in Buchen statt. Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, übergab im feierlichen Rahmen das Förderschild, mit dem die Spende verbunden ist. „Kinder strotzen nur so von Wissbegierde, Spontanität und Unternehmungsgeist. Durch gemeinsame Turn-und Sportstunden, wie hier im TSV Buchen, bleiben die Älteren länger aktiv und geistig fit“, so Henrik Westerberg.

Im Rahmen des Projektes „Kinder trainieren Großeltern“ legt der Verein großen Wert auf den generationsübergreifenden Sport. Hierbei lädt der TSV Kinder wie auch die ältere Generation zum gemeinsamen Turnen ein. Kurt Bonaszewski, Vorsitzender des TSV Buchen: „Die enge Bindung von Enkeln und Großeltern macht es vor allem den Älteren einfach, mitzumachen. Aber das neue Sportangebot lädt alle Interessierten zum Mitmachen ein, auch ohne Verwandtschaft. Der TSV ist wie eine große Familie und soll neben dem sportlichen Aspekt auch ein Gefühl des sicheren Ortes vermitteln.“

Ein weiteres Ziel ist es, die fundierte, sportliche Ausbildung von Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen und sie mit Trainerlizenzen auszustatten. Hierfür nimmt der Verein mit dem Neubau eines Fitness- und Übungsraumes sogar einen großen finanziellen Kraftakt in Kauf, um den Sportlern dauerhaft Sportmöglichkeiten zur Verfügung stellen zu können. Die 20.000 € Spende seitens der Dietmar Hopp Stiftung fließt in die Finanzierung der neuen Übungsräume.

Zu erwähnen ist zudem das Engagement des TSV Buchen hinsichtlich seiner Sportangebote für Flüchtlinge, die mit Fußball, Basketball und Volleyball die Möglichkeit zur kostenfreien sportlichen Aktivität erhalten. Der TSV Buchen geht weiterhin mit dem Burkhardt-Gymnasium Buchen (BGB) eine Kooperation ein. Dies dient dem Zweck, dass der TSV langfristig in den Genuss neuer Übungsleiter und Vereinsmitglieder kommt, während man sich seitens des BGB über die Aufwertung des schulischen Angebots freuen darf. Im Rahmen eines „Freiwilligen Sozialen Jahres“ können dabei junge Menschen ihre Erfahrungen sammeln und sich zu Übungsleitern ausbilden lassen.

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
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Über den TSV Buchen und das „Kinder trainieren Großeltern“-Projekt

Der TSV Buchen wurde 1863 als reiner Turnerverein gegründet. Im Laufe der Jahre kamen zahlreiche  weitere Einzel-  und Mannschaftssportarten hinzu, so dass sich der Verein heute als breit gefächerter und moderner Mehrspartenverein präsentieren kann. Mit über 2700 Mitgliedern in acht Sparten, gehört der TSV zu den 20 größten Vereinen im Badischen Sportbund Nord. Der große Sportverein unterbreitet den Bürgerinnen und Bürger in Buchen ein attraktives Sportangebot mit 17 Sportarten und zahlreichen Kursen. Diese richten sich an alle Generationen, von Baby  bis hin zum Senior. Neben dem Breitensport bietet der Sportverein auch Leistungssport an, beide Sportfelder vereinen sich zu einen wirkungsvollen Gesamtgebilde. Ein ganz besonderes Augenmerkt legt man auf eine florierende Jugendarbeit.

Stolz ist man im TSV auf die vereinseigene Sporthalle, die durch regelmäßige Eigenleistung der Vereinsmitglieder immer auf den aktuellen Stand gebracht wird. Daneben verfügt man über vier Außenplätze, darunter ein Stadion mit leichtathletischen Anlagen sowie ein Frei-  und ein Hallenbad. Der Verein wird trotz des stetig wachsenden Verwaltungsaufwands ehrenamtlich geführt.

Der TSV ist in Buchen eng vernetzt. Ein sichtbares Zeichen dafür sind die zahlreichen Kooperationen, die man mit nahezu allen Kindergärten und Schulen in der Kernstadt pflegt.

Neben der sportlichen Betätigung liegen den Verantwortlichen des Vereins das soziale Miteinander und die Integration von Bürgern mit Migrationshintergrund besonders am Herzen. Teambildung, Toleranz und Fairplay werden im TSV 1863 Buchen aktiv gelebt!

Nach dem Sport bleibt noch gemeinsame Zeit für die Sportkameraden. Foto: Peter Brünner/TSV Buchen

 

Bewegung bis ins hohe Alter macht zusammen mit der Jugend nochmal so viel Spaß. Foto: Peter Brünner/TSV Buchen

 

Der Vorsitzende des TSV Buchen, Kurt Bonaszewski (2.v.r.) empfing das Förderschild der Dietmar Hopp Stiftung von Sportreferent Henrik Westerberg (3.v.r.). Auch Buchens Bürgermeister Roland Burger (4.v.r.) ließ sich beim sportlichen Nachmittag inspirieren. Foto: Peter Brünner/TSV Buchen

 

Zur Übergabe zeigte die Breakdance-Gruppe „Next Level“ ihr Können. Foto: Peter Brünner/TSV Buchen

 

Mit „Drums Alive“ begeisterte die Gruppe 50+ des TSV Buchen. Foto: Peter Brünner/TSV Buchen

 

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Sport vereint Generationen in Speyer

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet Mehrgenerationenprojekt des Judo-Sportvereins Speyer aus und überreicht im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint 20.000 Euro.

Judo-Sportverein Speyer

Sportreferent Henrik Westerberg der Dietmar Hopp Stiftung (4.v.r.) übergibt symbolisch die Spende an den Vorsitzenden des Judo-Sportvereins Speyer, Michael Görgen-Sprau (mit Schild). Foto: Judo-Sportverein Speyer/Klaus Landry.

Der Judo-Sportverein bringt Menschen jeden Alters in Bewegung. Für seine generationenübergreifenden Angebote wurde der Judo-Sportverein Speyer von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint mit 20.000 Euro belohnt. Die Spendenübergabe fand am 11. Dezember im Rahmen eines „Generationen-Spielfestes“ im Judomaxx in Speyer statt.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die Sportprojekte sollen innovativ sein, neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zu Bewegung animieren.

Die symbolische Spendenübergabe fand am 11. Dezember im Judomaxx direkt vor dem „Generationen-Spielfest“ statt. Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, beglückwünschte den Verein zur erfolgreichen Bewerbung: „Der Judo-Sportverein Speyer ist geprägt durch seine spezielle Sportart, anders als bei einem Mehrspartenverein, und dennoch zieht sich die generationenübergreifende Arbeit wie ein roter Faden durch die sportlichen und sozialen Angebote des Gesamtvereins. Die engagierte Arbeit von allen Mitarbeitern kennenzulernen war für uns sehr bereichernd.“

Vereinsvorstand, Senioren, Kinder und Eltern freuten sich gemeinsam über die Spende und ließen keinen Zweifel daran, dass im Judomaxx junge Menschen gemeinsam mit Älteren viel Spaß an Bewegung haben. Etwa 50 Familien nahmen an den Spielstationen teil. Dabei ging es weniger um Sieg als vielmehr um ein Miteinander. „Mir hat besonders gefallen, dass meine Oma und mein Papa mitgemacht haben. Zusammen waren wir richtig gut“, so das Fazit der achtjährigen Jana. Beeindruckt waren die Gäste auch vom ehrenamtlichen Engagement der vielen Jugendlichen, die die Spiele anleiteten, Regeln erklärten, aber auch motivierten und trösteten, wenn es nötig war. „Wir freuen uns, dass viele Senioren unserer Einladung gefolgt sind“, so der Vereinsvorsitzende Michael Görgen-Sprau. „Etliche der Gründungsmitglieder unseres 1959 gegründeten Vereins sind noch aktiv, und auch Reha-Sport bieten wir an. Dank der Spende der Dietmar Hopp Stiftung ist es uns möglich, in Zukunft noch mehr die Gemeinschaft von Jung und Alt zu fördern“.

Senioren können im Judo-Sportverein auf vielfältige Weise aktiv werden: Im Reha-Sport, in verschiedenen Gymnastikangeboten oder auch im Judo für Ältere. Viele Senioren nutzen die Möglichkeit, mit ihren Enkeln gemeinsam bei den „Turntigern“ zu turnen. Für Hochaltrige gibt es eine eigene Demenzsportgruppe, die in Zukunft weiter ausgebaut werden soll. Die Sportvereint-Spende wird zur Erweiterung des Seniorenangebotes genutzt ebenso wie zur Ausbildung von motivierten Übungsleitern.

Die Aktion Sportvereint setzt ein Zeichen und will Ideen aufzeigen, wie sich Sportvereine zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und wie der Austausch von Jung und Alt, mit und ohne Behinderung, verstärkt wird. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Sportvereint spricht explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Dietmar Hopp Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt haben sich 72 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Ideen für Mehrgenerationensport um eine Förderung beworben. Die Übergabe an den Judo-Sportverein Speyer ist die vierte Spendenbekanntgabe seit Beginn der Aktion. Es folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Stifter Dietmar Hopp möchte mit der Aktion Generationen sportlich vereinen: „Eine gute körperliche und mentale Verfassung sowie ein funktionierendes soziales Umfeld wird bedeutsamer, je älter die Menschen werden. Ich erhoffe mir, dass die Aktion Sportvereint Vorbild und Ideenlieferant ist, um Vereinen der Metropolregion zu zeigen, wie Jung und Alt miteinander in Kontakt gebracht werden können und dadurch eine ‘Win-Win Situation‘ schaffen.“

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner
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Referent Sport
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Über den Judo-Sportverein Speyer

Der Judo-Sportverein Speyer ist mit über 1.300 Mitgliedern der größte Judoverein in Deutschland. Neben Judo als Breiten- und Leistungssport, Karate und Aikido gibt es Bewegungsangebote für Kinder im Vorschulalter, für Senioren, für Menschen mit Behinderungen, für Flüchtlinge, Migranten und weitere Zielgruppen. Seit über 20 Jahren arbeitet der Verein mit einem sozial-integrativen Konzept, das die Persönlichkeitsentwicklung stärkt. Unter dem Motto „Der JSV Speyer – eine familiäre Gemeinschaft“ steht der Verein allen Generationen offen.


 Ob im Judo oder beim Generationenturnen: Alt und Jung bewegen sich gemeinsam. Foto: JSV/Michael Volkert

Ob im Judo oder beim Generationenturnen: Alt und Jung bewegen sich gemeinsam. Foto: JSV/Michael Volkert

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.


www.dietmar-hopp-stiftung.de

www.20-jahre-dietmar-hopp-stiftung.de


Dietmar Hopp Stiftung fördert TG-Biblis mit 20.000 €

Aktion Sportvereint unterstützt Vereine bei generationsübergreifender Arbeit

Die Dietmar Hopp Stiftung hat im Frühjahr 2016 ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert und aus diesem Anlass die Jubiläumsaktion Sportvereint ausgerufen. Die Förderaktion wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und will generationsübergreifende Initiativen fördern. Dazu spendet die Stiftung je 20.000 € an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die ausgezeichneten Sportprojekte sind vorbildlich sowie innovativ und animieren neben Senioren, Kinder und jugendliche Menschen mit und ohne Behinderung zum Mitmachen.

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Freudige Gesichter bei der Spendenübergabe. Peter Mohler, 1. Vorsitzender der TG-Biblis (3.v.l.), nimmt das Förderschild von Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung (4.v.l.), entgegen. Foto: Turngemeinde Biblis 1906 e.V.

Bei der Turngemeinde Biblis zeigt sich dieses Engagement beispielhaft in der Gruppe „Mehrgenerationensport“. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag in der vereinseigenen Jahnturnhalle. Von 9:30 bis 11:30 Uhr üben sich zwischen 12 und 15 Sportler*innen sowohl an traditionellen Turngeräten wie Barren, Schwebebalken und Reck als auch in Gymnastik, Muskelaufbau und Yoga. Die Alterspanne reicht von Babies, die ihre jungen Mütter begleiten über Kinder und Jugendliche bis zu betagten Herren. Valentin Barth, mit 82 Jahren der älteste Turner, hebt hervor, dass er sich durch den regelmäßigen Besuch der Sportstunde nicht nur fit hält, sondern auch in Verbindung mit „den jungen Leuten“ bleibt. Leo Bär (30 Jahre) meint zustimmend: „Hier kann ich mit meinen Geschwistern und meiner Mutter jede Woche Sport machen. Es gibt keine Voraussetzungen und jeder geht dem nach, was ihm gerade passt. Dabei stehen einem Übungsleiter und erfahrene Sportler immer hilfreich zur Seite. In meinem Sportstudium halfen mir die „alten Herren“ mit Rat und Tat über so manche Hürde.“ Der Mehrgenerationensport wird in dieser Form seit über 10 Jahren angeboten. Die sogenannten „Altersturner“ der TG öffneten im Herbst 2005 ihren bis dahin exklusiven Kreis für neue Übungsarten und vor allem neue Mitglieder.

Die großzügige Spende der Dietmar Hopp Stiftung ermöglicht es der TG endlich dringend benötigte Sportgeräte für die Reha Gruppe und die Jugendarbeit anzuschaffen. Darüber hinaus werden die Renovierung des Bodens, der Heizung und der Beleuchtungsanlage der vereinseigenen Jahnturnhalle angegangen.

Anlässlich der offiziellen Spendenübergabe am 3. Dezember 2016 hob Sportreferent Henrik Westerberg von der Dietmar Hopp Stiftung hervor, dass sich der Verein mit seiner generationsübergreifenden Tätigkeit hervorragend präsentiert habe. „Bei der TG Biblis wird nicht erst seit neustem generationsübergreifend gearbeitet, es ist so zu sagen eine Tradition im Verein die wir nun nachhaltig unterstützen. Wir wertschätzen die ausgezeichnete Vereinsarbeit, das großartige Engagement aller Ehrenamtlichen und die gute Vereinsführung“, hieß es weiter in der Begründung der Bewilligung.

Peter Mohler, 1. Vorsitzender der TG-Biblis, bedankte sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für das mit der Spende ausgedrückte Vertrauen. „Mit dieser Summe können wir unsere Arbeit auch im Hinblick auf unsere Anlagen und Ausstattung nachhaltig auf solider Grundlage weiterführen“, sagte Mohler. Und was den integrativen Vereinsgeist angehe, sei schon die Bewerbung bei der Aktion Sportvereint ein gutes Beispiel gewesen. Er dankte in diesem Zusammenhang besonders Hans Dieter Barth und seinem Team für das große Engagement bei dem Zusammentragen der Informationen, der kreativen Gestaltung und besonders der persönlichen Präsentation vor dem Bewertungsgremium der Stiftung.

 

Turngemeinde Biblis

10 Jahre Mehrgenerationensport bei der TG-Biblis wird belohnt. Das gemeinsame Turnen geht weiter! Foto: Turngemeinde Biblis 1906 e.V.

 

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571
info@20-sportvereint.de

 

Über die TG-Biblis

Die Turngemeinde Biblis wurde im Jahre 1906 gegründet. In den Abteilungen Turnen, Handball, Taekwon-Do, Badminton, Wandern, Karneval und Tanzen sind etwa 1200 Mitglieder organisiert. Damit ist die TG der größte Verein in der Gemeinde Biblis. Für den Sportbetrieb verfügt der Verein über eine eigene Turnhalle mit bewirtschaftetem Vereinsheim. Zudem werden die Sportstätten aller Ortsteile genutzt.