Kraft-Werk Schwarzach macht sich stark für Alt und Jung

Der junge Verein erhält für den Ausbau seines generationenübergreifenden Langhantel-Sportkonzepts von der Dietmar Hopp Stiftung 20.000 Euro / Aktion Sportvereint  fördert innovative Projekte

Die Dietmar Hopp Stiftung zeichnet den Verein Kraft-Werk Schwarzach für sein Projekt „Sport hält jung“ aus und fördert es im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint mit 20.000 Euro. Der integrative Ansatz des Vereins („Sport verbindet“), fortschrittliche und zugleich einfach umsetzbare Übungsmethoden sowie ein neuartiges Langhantel-Trainingskonzept für junge und ältere Menschen überzeugten. Bei einem sportlich-geselligen Vereinsnachmittag im Kraft-Werk Schwarzach wurde die Spende heute überreicht.

Übergabe Kraft-Werk Schwarzach

Oliver Caruso, 1. Vorsitzender des Kraft-Werk Schwarzach e.V. (4.v.l.), nimmt die Auszeichnung von Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg (4.v.r.) entgegen. Foto: Kraft-Werk Schwarzach e.V.

Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit gilt dem Ausbau generationenübergreifender Angebote. „Für Krafttraining gibt es keine Grenzen, wichtig ist nur innovativ zu sein und bisher nicht Erprobtes auszutesten. Der Verein hat mit seinem inklusiven Konzept die Stiftungsjury überzeugt. Um den Stoffwechsel anzuregen, gibt es kaum ein besseres Training als Krafttraining. Neben regelmäßiger Ausdauerbelastung sollte Krafttraining zum gesunden Lebensstil von Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren gehören“, sagt Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, der die Spende am Freitag, den 25. November 2016 bei einem Vereinsnachmittag mit sportlichem Programm und geselligem Miteinander überreichte. Vereinsvorsitzender Oliver Caruso bedankte sich herzlich: „Durch die zusätzlichen Mittel können wir weitere Geräte anschaffen und unser Sportangebot für Senioren ausbauen.“

Neben Vertretern von Kraft-Werk Schwarzach und der Dietmar Hopp Stiftung waren auch Personen aus Verwaltung, Politik, Sport und natürlich zahlreiche Vereinsmitglieder gekommen. Die rund 100 Gäste erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit Ansprachen, Interviews und sportlichen Aktionen. Gezeigt wurden unter anderem altersgerechte Übungen mit der Langhantel.

Stifter Dietmar Hopp will durch Sportvereint einen „niederschwelligen Zugang zu mehr Alltagsbewegung“ fördern und auf den demografischen Wandel reagieren. „Durch die längere Lebenserwartung der Menschen wird eine gute körperliche und mentale Verfassung immer bedeutsamer.“ Jeder Verein in der Metropolregion Rhein-Neckar solle das Rüstzeug besitzen, „um ihre älteren Herrschaften zu mobilisieren“, so Dietmar Hopp.

Im Kraft-Werk spielt auch der soziale Aspekt eine wichtige Rolle. „Wir treffen uns hier regelmäßig ein- bis zweimal in der Woche, um Sport zu treiben, aber auch um in Kontakt zu bleiben. Manche von uns bilden eigens Fahrgemeinschaften, um hierher zu kommen. Schön ist, dass man im Kraft-Werk auch neue Leute kennenlernt. Hier geht es ganz ungezwungen zu“, berichtet ein Vereinsmitglied. Unter den rund 700 Mitgliedern gibt es auch den Großvater, der mit seinem Enkel zusammen ins Fitnessstudio kommt. „Das ist natürlich ein Paradebeispiel“, sagt Oliver Caruso.

Sein Engagement für den Seniorensport rührt auch von einem ganz besonderen Wettkampf. Es ist schon 13 Jahre her, doch Caruso kann sich noch genau an seinen Herausforderer erinnern. „Er war schlank, beweglich und geistig unheimlich rege“, sagt der Vereinschef von Kraft-Werk Schwarzach, einst einer der besten deutschen Gewichtheber, über den Schweizer Robert Diggelmann-Ramseier. 2003, als Caruso noch aktiv war, lud ihn Thomas Gottschalk zu „Wetten, dass…“ ein. Er sollte mit einer 50 Kilo schweren Langhantel auf dem Rücken gegen Diggelmann-Ramseier antreten. Der behauptete, mehr Kniebeugen zu schaffen als der Olympia-Dritte von 1996. Das Bemerkenswerte daran: Der Schweizer war damals 79 Jahre alt. „Ich dachte, das werde ich locker schaffen, doch am Ende musste ich mich voll reinhängen, um knapp zu gewinnen“, erzählt Caruso.

Eine Episode, die er bei der Präsentation des Kraft-Werk-Projekts „Sport hält jung“ auch den Verantwortlichen der Aktion Sportvereint der Dietmar Hopp Stiftung erzählte. „Damals wurde mir so richtig bewusst, wie Bewegung und gezielter Sport die Lebensqualität älterer Menschen verbessert. Und ich habe mich noch mehr damit beschäftigt, welche positiven Effekte das Langhanteltraining für Freizeit- und Gesundheitssportler bringt“, so Caruso.

Inzwischen ist Caruso hauptberuflich Gewichtheben-Trainer, daneben aber auch Vorsitzender des Vereins Kraft-Werk Schwarzach, den er im April 2012 zusammen mit Gleichgesinnten gründete. Die Leitidee lautet: „Sport verbindet“. Es geht darum, Menschen zusammenzubringen, unabhängig von Alter, Herkunft, Bildung, Einkommen, körperlichen und geistigen Voraussetzungen. „Das Prinzip funktioniert“, sagt Caruso. „Wir sehen das täglich, wenn unsere Mitglieder ins Kraft-Werk kommen. Sie treiben Sport, sind in Bewegung und tauschen sich mit Anderen aus.“ Im modernen Domizil des Vereins, das durch viel ehrenamtlichen Einsatz in kurzer Zeit entstanden ist, trainieren Jugendliche und Senioren, Leistungs- und Breitensportler, behinderte und nichtbehinderte Menschen unter einem Dach.

Dass sich Generationen begegnen und mehr miteinander ins Gespräch kommen, auch das ist ein Ziel von Sportvereint. „Der Alltag bietet dazu heutzutage oft wenige Gelegenheiten. Dagegen wollen wir etwas tun“, sagt Henrik Westerberg. Sportvereine sollen sich zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und den Austausch von Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung ermöglichen.

Hier will die Dietmar Hopp Stiftung ein Zeichen setzen und hat zu ihrem 20-jährigen Bestehen 20 besonders engagierte Sportvereine mit je 20.000 Euro bedacht. Sie hatten zuvor eine Online-Bewerbung abgegeben und in einer zweiten Runde ihr Konzept vor einer Jury präsentiert. Insgesamt 72 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar hatten ihre Ideen für Mehrgenerationensport eingereicht. Bis Oktober 2017 werden Monat für Monat die ausgewählten Vereine vorgestellt. Vor vier Wochen machte die Turn- und Sportgemeinschaft Seckenheim mit ihrem Projekt „Senioren und Kinder in Bewegung“ den Anfang, das Kraft-Werk Schwarzach ist der zweite bekanntgegebene Preisträger.

Über Sportvereint
Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Über die Spendenvergaben und die Projekte wird auf der Webseite www.20-sportvereint.de berichtet. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.
Die Dietmar Hopp Stiftung besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem Privatbesitz eingebracht hat. Sie wurde 1995 gegründet und hat seither rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet.

Über Kraft-Werk Schwarzach e.V.
Der Verein für Gewichtheben, Fitnesstraining und Gesundheitssport wurde am 25. April 2012 gegründet. Leitidee: „Die integrative Kraft des Sports“. Kraft-Werk Schwarzach verschreibt sich dem Ziel, behinderte und nichtbehinderte Menschen, Leistungs- und Breitensportler, Jung und Alt zusammen zu bringen. Im Mai 2016 bezog der Verein nach aufwendiger, zum großen Teil ehrenamtlich erbrachter Renovierung in sein neues Domizil in der Tonwerkstraße 1 in direkter Nachbarschaft zur Schwarzacher alla hopp!-Anlage. Kraft-Werk Schwarzach wurde vor einem halben Jahr zum bundesweit „1. Special Olympics Stützpunkt“ ernannt. Aktuell werden generationenübergreifende Angebote ausgebaut, unter anderem das Langhantel-Training, um Koordination, Beweglichkeit und Kraft zu fördern. „Sport hält jung“ heißt das Projekt, das von Sportvereint unterstützt wird. Dem Verein Kraft-Werk Schwarzach gehören derzeit rund 600 Mitglieder an.

 

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung,
Raiffeisenstraße 51,
68789 St. Leon-Rot
Henrik Westerberg, Referent Sport,
T: 06227 8608 580, F: 06227 8608 571
info@20-sportvereint.de

Kraft-Werk Schwarzach e. V.,
Tonwerkstraße 1,
74869 Schwarzach
Oliver Caruso, 1. Vorsitzender,
T: 06262-9167400 (Kraft-Werk Schwarzach)
info@kraft-werk-schwarzach.de

Sport vereint Generationen in Mannheim

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet Mehrgenerationenprojekt der TSG Seckenheim e.V. aus

Mehrspartenverein erhält im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint  20.000 Euro

Metropolregion Rhein-Neckar, 21. Oktober 2016

Die Turn- und Sportgemeinschaft Seckenheim e.V. überzeugte mit ihrem Mehrgenerationenprojekt „Senioren und Kinder in Bewegung“ und wurde als erster von 20 Vereinen von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint mit 20.000 Euro belohnt. Die Spendenübergabe fand am 20. Oktober 2016 im Seckenheimer Schloss mit sportlichem Bühnenprogramm statt.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die Sportprojekte sollen innovativ sein, neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zur Bewegung animieren.

Übergabe am 20. Oktober 2016 im Schlosssaal von Mannheim-Seckenheim

Übergabe am 20. Oktober 2016 im Schlosssaal von Mannheim-Seckenheim

Die Spende wurde am 20. Oktober 2016 im Schlosssaal von Mannheim-Seckenheim im Rahmen einer sportlichen Feierstunde symbolisch übergeben. Vereinsvorstand, TSG-Sportler, Vertreter der Dietmar Hopp Stiftung und zahlreiche Eltern, Kinder und Senioren verfolgten das vielfältige Bühnenprogramm der TSG Seckenheim, die mehrere Abteilungen auftreten ließ. Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung, beglückwünschte den Verein zur Spendenübergabe: „Das Projekt der TSG Seckenheim ‚Senioren und Kinder in Bewegung‘, kurz Sen-Ki, geht auf die Bedürfnisse von jungen und älteren Sportlern gleichermaßen ein. Der Spaß an der gemeinsamen Bewegung steht im Vordergrund, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Uns überzeugte die originelle Sportstunde, bei der Senioren und Kinder niedrigschwellig gemeinsam und doch individuell trainieren können. Wir gratulieren dem Verein herzlich, dass er die Förderung erfolgreich eingeworben hat!“

Die TSG Seckenheim e.V. betreut insgesamt 2.870 Mitglieder, von denen 76% unter 16 oder über 60 Jahre alt sind. Vereinsvorstand Andreas Hänssler: „Wir freuen uns riesig über die Auszeichnung. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt der Überlegung, wie wir Alt mit Jung in einem Raum zum miteinander Sport machen motivieren.“ Am Ende war das Sen-Ki-Projekt geboren. Das Angebot findet freitagnachmittags für eine Stunde statt. Zunächst wärmen sich die etwa 25 Senioren und Kinder mit gymnastischen Übungen und einer einfachen tänzerischen Choreographie zu Musik auf. Eine Teilnehmerin berichtet: „Die Leichtigkeit und der Schwung der Sportler hat mir gefallen. Es ist schön, mit ihnen zu tanzen. Ich möchte das mit meinen Enkeln auch ausprobieren.“ Die Gruppe wird anschließend aufgeteilt: die Kinder toben, während die Senioren ein gezieltes Muskeltraining, angepasst an ihre Bedürfnisse, absolvieren. Abschließend wiederholen alle Teilnehmer gemeinsam die Choreographie und entlasten Körper sowie Geist bei Dehnungs- und Entspannungsübungen. Sportwissenschaftlerin Damaris Wagner entwickelte das Sportkonzept der Sen-Ki-Stunde und leitet die Senioren im Geräteprogramm an: “Die fröhliche Stimmung, die durch die Kinder verbreitet wird, überträgt sich rasch auf die älteren Teilnehmer, wovon sie psychisch sehr profitieren. Das Training an den Geräten hält Bauch, Rücken, Beine und Arme fit, was im Alter wichtig ist und der Sturzprävention dient.“

Die Sportvereint-Spende wird zur Verbesserung des Zugangs zur Sportstätte im Kaiserhof eingesetzt werden. Dafür soll ein mobiler Treppenlift angeschafft werden, der auch gehbehinderten Personen eine Teilnahme am Sportangebot erlaubt. Die Sen-Ki-Stunde ist offen für jedermann und kann auch von Menschen mit Behinderung genutzt werden. Zudem können dank der Spende neue Trainingsgeräte angeschafft werden.

Die Aktion Sportvereint setzt ein Zeichen und will Ideen aufzeigen, wie sich Sportvereine zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und wie der Austausch von Jung und Alt, mit und ohne Behinderung, verstärkt wird. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Sportvereint spricht explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Dietmar Hopp Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt haben sich 72 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Ideen für Mehrgenerationensport um eine Förderung beworben. Auf die erste nun vollzogene Spendenbekanntgabe folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet nach 12 Monaten mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Stifter Dietmar Hopp möchte mit der Aktion Generationen sportlich vereinen: „Eine gute körperliche und mentale Verfassung sowie ein funktionierendes soziales Umfeld wird bedeutsamer, je älter die Menschen werden. Ich erhoffe mir, dass die Aktion Sportvereint Vorbild und Ideenlieferant ist, um Vereinen der Metropolregion zu zeigen, wie Jung und Alt miteinander in Kontakt gebracht werden können und dadurch eine ‘Win-Win Situation‘ schaffen.“

Kurzprofil Sportvereint
Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner
Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Referent Sport
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571
info@20-sportvereint.de
www.20-sportvereint.de

Über die TSG Seckenheim e.V. und das Sen-Ki-Projekt
Der zweitgrößte Mehrspartenverein Mannheims setzt auf Breiten- sowie Leistungssport und betreut auch eine Kindersportschule, in der über 1.000 Kinder trainieren. Besondere Erfolge feiert das Damenteam der Rope Skipper, die auf der diesjährigen Weltmeisterschaft in Malmö in Speed und Freestyle den 10. Platz holten. Das Kursangebot des Vereins ist vielfältig: in über 30 Kursen finden Sportinteressierte von Schwangerensport zu Faszientraining für jede Zielgruppe etwas. Die „Senioren und Kinder in Bewegung“-Stunde startete im Oktober und wird freitags zwischen 16.30 und 17.30 Uhr im Studio Kaiserhof in der Offenburger Str. 33 angeboten. Bei Fragen zum Sen-Ki-Projekt können sich Interessierte an Frau Damaris Wagner, per E-Mail an gesundheitssport@tsg-seckenheim.de oder telefonisch unter 0621/48 14 877 wenden.

 

Bewerbungshalbzeit für Jubiläumsaktion Sportvereint

Teilnahme bis zum 30. Juni 2016 möglich

Rund 70 Bewerbungen bislang eingegangen

Metropolregion Rhein-Neckar, 11. Mai 2016

Die neue Förderaktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und will generationsübergreifende Initiativen fördern. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 
20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die Sportprojekte sollen vorbildlich sowie innovativ sein und neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zum Mitmachen animieren. Die Bewerbungsphase läuft noch rund 8 Wochen.

Henrik Westerberg fasst die gute Resonanz zusammen: „Für eine Sportvereint-Förderung haben bisher rund 70 Vereine aus der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar eine Bewerbung eingereicht.“ Neben der Anzahl der Bewerbungen freut den Sportreferenten der Dietmar Hopp Stiftung auch die Sportarten-Bandbreite: „Wir haben unter anderem Projektideen von Box- und Judovereinen, aus den Sparten Rudern und Wasserball, aus der Leichtathletik, dem Tanzen, Turnen, Tischtennis und Faustball, Bewerbungen von Klettervereinen und sogar Gewichtheben ist dabei.“
Sportvereine haben noch bis zum 30. Juni 2016 die Chance, sich für eine Förderung in Höhe von 20.000 Euro mit einem generationenübergreifenden Projekt zu bewerben. „Die Aktion ist auch für kleine Vereine mit Randsportarten DIE Chance, für eine gute Idee mit einer Förderung ausgezeichnet zu werden. Es zählen die gemeinsame Bewegung von Alt und Jung sowie die Nachhaltigkeit der Initiative“, so Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung. Wichtig sei auch, dass das Bewegungsangebot einfach in den Alltag integriert werden kann.
Eine Bewerbung ist online auf der Webseite www.20-sportvereint.de möglich. Sportvereint stärkt das sportliche Engagement in der Metropolregion Rhein-Neckar, setzt neue Impulse für generationenübergreifende Bewegung und wertschätzt das Ehrenamt im Sportverein.

Die Kriterien
Aufgerufen sind gemeinnützige Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, sich mit einem innovativen und ehrenamtlichen Sportprojekt mit generationenübergreifendem Ansatz für eine Förderung zu bewerben. Das Projekt kann bereits laufen oder sich erst in Planung befinden. Die ausgeübte Sportart muss eine sportartbestimmende, körperliche eigenmotorische Aktivität aufweisen und niederschwellig zu Bewegung animieren. Es erreicht die Zielgruppe mit einer persönlichen und kompetenten Betreuung und animiert neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und jugendliche Menschen mit und ohne Behinderung zum Mitmachen. Die Aktion spricht explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Die Teilnahmebedingungen sind auf der Webseite www.20-sportvereint.de nachzulesen.

Die Bewerbung
Interessierte Sportvereine erhalten nach erfolgreicher Registrierung Zugang zum Online-Fragebogen. Teilnahmeschluss ist am 30. Juni 2016 um 24 Uhr. Die Dietmar Hopp Stiftung wählt unter den sich bewerbenden Vereinen aus. Der erste begünstigte Verein wird am 20. Oktober 2016 bekanntgegeben. Danach folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner
Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571
info@20-sportvereint.de
Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen unter www.20-sportvereint.de

Kurzprofil Sportvereint
Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung ist bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 20. Oktober 2016 der erste begünstigte Verein bekannt gegeben wird. Danach folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

 

Sport vereint alle Generationen

Dietmar Hopp Stiftung ruft Jubiläumsaktion Sportvereint aus

Je 20.000 Euro werden für 20 Sportprojekte mit Mehrgenerationenansatz vergeben

Metropolregion Rhein-Neckar, 17. März 2016

Die Dietmar Hopp Stiftung feiert ihr 20-jähriges Bestehen und ruft aus diesem Anlass die Jubiläumsaktion Sportvereint aus. Die neue Förderaktion wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und will generationsübergreifende Initiativen fördern. Dazu spendet die Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die Sportprojekte sollen vorbildlich sowie innovativ sein und neben Senioren auch Kinder und jugendliche Menschen mit und ohne Behinderung zum Mitmachen animieren. Sportvereine können sich bis zum 30. Juni 2016 online auf der Webseite www.20-sportvereint.de um eine Förderung bewerben. Sportvereint stärkt das sportliche Engagement in der Metropolregion Rhein-Neckar, setzt neue Impulse für generationenübergreifende Bewegung und wertschätzt das Ehrenamt im Sportverein.

„Ein gesundes und selbstbestimmtes Leben im Alter zu führen, ist der Wunsch jedes Menschen, und es liegt ein Stück weit in den Händen der Senioren selbst, ihn in Erfüllung gehen zu lassen. Sportvereint schafft den niederschwelligen Zugang zu mehr Alltagsbewegung“, so Stifter Dietmar Hopp. „Und wenn die Oma dann auch noch von früher erzählt, während sie ihre Arme kreisen lässt, dann werte ich das als doppelten Erfolg.“

Darüber hinaus möchte Dietmar Hopp durch die Aktion auf gute Beispiele aufmerksam machen, wie sich Sportvereine im Ehrenamt auf den demografischen Wandel einstellen können. „Durch die längere Lebenserwartung der Menschen wird eine gute körperliche und mentale Verfassung sowie die Einbettung in ein funktionierendes soziales Umfeld noch bedeutsamer.“ Der Mäzen weist darauf hin, dass Sportvereine flächendeckend in beinahe allen Kommunen vorhanden sind. Die neue Aktion soll helfen, dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken und die Vereine in das Zentrum des sozialen Miteinanders zu stellen. „Jeder Verein in der Metropolregion Rhein-Neckar sollte das Rüstzeug besitzen, um ihre älteren Herrschaften zu mobilisieren – egal, ob mit Wanderfahrten, Rückengymnastik oder mit Walzertanz.“

Die heutige Lebenssituation ermöglicht in der Regel im Alltag wenig Begegnung zwischen den Generationen. Die Aktion Sportvereint honoriert 20 Sportvereine mit je 20.000 Euro und setzt ein Zeichen, dass sich Sportvereine zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und dass der Austausch von Jung und Alt, mit und ohne Behinderung, verstärkt wird. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein.

Die Kriterien

Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung: „Zu einer Bewerbung möchten wir Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar ermuntern, welche innovative und ehrenamtliche Sportprojekte mit generationenübergreifendem Ansatz verfolgen oder planen.“ Er ergänzt, dass die Aktion explizit Sportarten anspricht, die in den regulären Sportförderungen der Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Die grundsätzliche Voraussetzung für eine Förderung sei die gemeinnützige Anerkennung des Sportvereins. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de.

Die Bewerbung

Alle Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar können sich um eine Sportvereint-Förderung bewerben. Interessierte Sportvereine erhalten nach erfolgreicher Registrierung Zugang zum Online-Fragebogen. Teilnahmeschluss ist am 30. Juni 2016 um 24 Uhr. Die Dietmar Hopp Stiftung wählt unter den sich bewerbenden Vereinen aus. Der erste begünstigte Verein wird am 20. Oktober 2016 bekanntgegeben. Danach folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Ansprechpartner

Dietmar Hopp Stiftung
Henrik Westerberg
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608 580
F: 06227 8608 571
info@20-sportvereint.de